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International Wieder Krawall und Festnahmen in Hongkong

Prodemokratische Aktivisten haben sich in Hongkong erneut Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Mindestens 28 Menschen sind festgenommen worden.

Polizisten in einer Reihe.
Legende: Die Polizei will die protestierenden Studenten vom Mong-Kok-Viertel zurückhalten. Keystone

Die Demonstranten versuchten die vierte Nach inFolge, das Geschäftsviertel Mong Kok «zurückzuerobern». Die Polizei hatte dort eines ihrer wichtigsten Lager sowie Strassenbarrikaden weitgehend geräumt.

Dabei kam es zu Auseinandersetzungen, bei der mindestens 28 Menschen festgenommen wurden. Dies sagte eine Polizeisprecherin. Einige Demonstranten bewarfen die Beamten mit Wasserflaschen und Eiern, diese reagierten mit dem Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken.

Freie demokratische Wahlen gefordert

Die Aktivisten gaben vor, auf einem Einkaufsbummel zu sein. Regierungschef Leung Chun-ying hatte die Bürger Hongkongs zuvor dazu animiert, zum Shopping in das Viertel zurückzukehren.

Auslöser für die seit mehr als zwei Monate andauernden Demonstrationen sind die Pläne der kommunistischen Führung in Peking, zwar 2017 erstmals direkte Wahlen in der früheren britischen Kronkolonie zuzulassen, aber eine freie Nominierung der Kandidaten zu verweigern. Die Demonstranten fordern echte Demokratie. Allerdings verliert die Bewegung zunehmend an Mitgliedern, und die Unterstützung der Hongkonger Bevölkerung schwindet.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Hans Klein, Bern
    Warum fehlt wieder der Hinweis, dass zumindest die Anführer dieser "Demokratie"-Bewegung auf den Gehaltslisten von US-Organisationen wie NED stehen, die als "Tarnorganisationen" für Regierungsumstürze in anderen Ländern dienen? – Und man könnte auch mal Vergleiche anstellen zwischen dem Vorgehen der Polizei dort und demjenigen in Barcelona ("Empörten"), New York ("Blockupy"), Frankfurt/M oder Ferguson. Übrigens: Im Krieg gilt Tränengas als chem. Waffe und ist daher völkerrechtlich verboten!
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