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International Wintereinbruch verschärft die Not in Flüchtlingslagern im Libanon

Der Wintersturm «Zina» hat mit Schnee und Regen neues Leid über die syrischen Kriegsflüchtlinge im Libanon gebracht. Arabische Medien berichten von ersten Todesopfern, darunter sollen auch Kinder sein.

Legende: Video Schnee erschwert Lage für syrische Flüchtlinge abspielen. Laufzeit 0:56 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 08.01.2015.

Bis zu 1,5 Millionen syrische Flüchtlinge haben im Libanon Zuflucht vor dem Krieg in ihrer Heimat gesucht. Für hunderttausende von ihnen hat sich die Lage mit dem Wintersturm «Zina» dramatisch verschlimmert. Insbesondere in der Bekaa-Hochebene im Nordosten des Landes, wo mittlerweile rund 35 Zentimeter Schnee liegen und viele der Flüchtlinge nur in Zelten leben.

Wir befürchten, dass das Schlimmste noch kommt
Autor: Ron RedmondSprecher UNHCR

Unter den bisher vier Todesopfern, von denen arabische Medien berichten, sollen auch ein 8-jähriger Junge und ein 10-jähriges Mädchen sein.

Und das Schlimmste steht laut einem UNHCR-Sprecher erst noch bevor. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen habe grosse Probleme, die Flüchtlinge zu erreichen. Diese leben mangels offizieller Flüchtlingslager über das ganze Land verstreut.

Erst am Montag hatte der Libanon die Einreise für syrische Kriegsflüchtlinge erschwert und eine Visapflicht eingeführt.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Christa Wüstner, Reinach
    Und das ist genau die Hilfe vor Ort. Hier müssten Winterunterkünfte gebaut werden , um das Leid ein wenig zu mildern. Aber der Fokus richtet sich mehrheitlich auf die Flüchtlinge in Europa. Von Anfang an wäre dort ein Einsatz dringend nötig gewesen
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    1. Antwort von B.Mathis, Küssnacht
      Jeder weiss dass es auch wieder Winter wird,man hätte Vorkehrungen treffen müssen,es ist traurig,dass man einfach diese Menschen dem Schicksal überlässt.Wofür bezahlt denn die Schweiz solche UNSUMMEN an die Flüchtlingshilfe ? Wo sind denn hier die hochgelobten Sozialhelfer ? Mit diesem Geld hätte man bessere Unterkünfte schaffen müssen,eben Hilfe fort Ort so könnte man tausenden Bedürftigen helfen und nicht nur ein paar Bevorzugten die geflüchtet sind und hier überschütten werden mit Fürsorge!
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    2. Antwort von Christa Wüstner, Reinach
      Herr Mathis, ich schrieb das schon von Anfang an und bekam viel Kritik. Wie stellen Sie sich das eigentlich vor?? Das waren die meisten Fragen. Noch ist Hilfe möglich, denn die Flüchtlinge müssen mehr leiden als hier in Europa
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    3. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Der elende Krieg dauert nun schon 4 Jahre & noch immer wird vor Ort viel zuwenig für diese Menschen dort, welche sich keine teure Flucht leisten können getan. Zeit um z. B Wohn-Container auf zustellen, jeder versehen mit einer Solarzelle für Strom, warmes Wasser, Heizung usw., für genügend Wasser,- & Gesundheitsversorgung zu sorgen, wäre genug da gewesen. Da wäre Geld sinnvoll investiert. Stattdessen unterstützt man Flüchtlinge hier, die eigentlich keine brauchen, weil sie Angehörige hier haben.
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    4. Antwort von Christa Wüstner, Reinach
      @waeden. Mir fehlt auch total das Verständnis, warum nicht mehr Kommentatoren diesen Weg fordern. Das ist doch die dringendste und nützlichste Hilfe vor Ort. Flüchtlingen die bereits hier sind, wird doch geholfen. Sollen immer mehr ihr Leben riskieren und sich Schleppern anvertrauen. Das können doch nur die, die das Geld dafür haben
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    5. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      @Ch. Wüstner: Stimme Ihnen zu! Aber an den Flüchtlingen, welche hierher kommen, kann die Sozial-Industrie gut verdienen. Aber allen diesen Gut-Menschen ist zu empfehlen, sich doch vor Ort direkt ehrenamtlich zu engagieren. Viele unter ihnen hätten genügend Zeit dafür.
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