Wird Ebola in diesem Jahr besiegt?

Der Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika kann nach Einschätzung der UNO noch 2015 gewonnen werden. Allerdings ist dazu harte Arbeit nötig.

Eine liberianische Krankenschwester holt frisch desinfizierte Stiefel.

Bildlegende: Die Routine mit der Krankheit: Eine Krankenschwester aus Liberia holt frisch desinfizierte Stiefel. Keystone

Der Kampf gegen die Ebola-Seuche kann bis Ende dieses Jahres gewonnen werden. Das sagt die UNO. Allerdings bleibe noch für Monate harte Arbeit zu tun, sagte der scheidende Ebola-Beauftragte der UNO, Anthony Banbury.

Ebola war Anfang 2014 im Südosten Guineas aufgetreten. Inzwischen hat sich die Krankheit in sechs westafrikanischen Ländern verbreitet. Am stärksten betroffen sind Guinea, Sierra Leone und Liberia, wo sich 20‘000 Menschen mit Ebola angesteckt haben. Fast 8000 Menschen sind daran gestorben.

Italien feiert Erfolg

Der erste bestätigte Ebola-Patient Italiens ist nach über einem Monat als geheilt aus dem Krankenhaus entlassen worden. Der Arzt hatte für eine Hilfsorganisation in Sierra Leone gearbeitet. Er wurde unter anderem mit einem experimentellen Medikament behandelt.

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Tests mit Ebola-Impfstoff unterbrochen

    Aus Tagesschau vom 11.12.2014

    Die Universitätskliniken Genf haben die Erprobung eines Ebola-Impfstoffs wegen Nebenwirkungen vorläufig eingestellt. Vier der 59 Probanden hatten über leichte Gelenkschmerzen geklagt. Die Tests mit dem Serum «VSV-ZEBOV» sollen im Januar wieder aufgenommen werden.

  • Genfer Ebola-Patient fliegt nach Hause

    Aus Tagesschau vom 6.12.2014

    Der an Ebola erkrankte Kubaner hat die Krankheit überwunden. Das Universitätsspital in Genf hat ihn nach einer zweiwöchigen Behandlung entlassen. Er wurde mit einem Medikament behandelt, welches offiziell noch nicht zugelassen ist. Die Bilanz der Genfer Gesundheitsbehörden ist dementsprechend positiv.

  • Schweiz erwartet ersten Ebola-Patienten

    Aus Schweiz aktuell vom 19.11.2014

    Der erste Ebolapatient, der in der Schweiz behandelt werden soll, landet in den nächsten 48 Stunden in Genf. Der kubanische Arzt steckte sich in Sierra Leone mit dem Virus an. Er wird im Universitätsspital Genf behandelt.

  • Ebola-Impfstoff im Test

    Aus 10vor10 vom 28.10.2014

    Heute beginnen in Lausanne die Tests mit einem Ebola-Impfstoff. Damit will man die Ausbreitung des tödlichen Virus stoppen und Helfer im Krisengebiet schützen. «10vor10» fragt im Fokus der Sendung, wer hinter der Entwicklung des Impfstoffs steckt und wer sich für diese ersten Tests zur Verfügung stellt.