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International Zahl der bestätigten Todesopfer auf dem Jangtse steigt weiter

Nach der schlimmsten Schiffskatastrophe in China seit Jahrzehnten haben die Rettungskräfte mittlerweile 431 Todesopfer geborgen. Von den elf verbleibenden Vermissten sind wohl alle tot. Zum Gedenken an die Opfer wurden die Arbeiten am Schiffswrack für den Sonntag unterbrochen.

Legende: Video Nur 14 von Hunderten haben die Katastrophe überlebt abspielen. Laufzeit 00:18 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 06.06.2015.

Knapp eine Woche nach der Schiffskatastrophe auf dem Jangtse-Fluss in China haben die Einsatzkräfte 431 Leichen aus der «Stern des Ostens» geborgen. Zu ihrem Gedenken heulten heute Sonntag Schiffssirenen auf, als sich Verkehrsminister Yang Chuantang und die Einsatzkräfte zum Zeichen ihrer Trauer verbeugten.

Das 2200 Tonnen schwere Schiff war am Montagabend bei Jianli in der Provinz Hubei im Sturm auf dem Jangtse gekentert. Nur 14 Menschen überlebten. Bei den Opfern handelt es sich um meist ältere Touristen, die auf einer elftägigen Tour waren.

Angehörige fordern Todesstrafe für Kapitän

«Viele Fragen bleiben unbeantwortet», hiess es in Chinas Staatsfernsehen über die Ermittlungen zur Unfallursache. Der Kapitän des Schiffes, wie auch der Chefingenieur, haben überlebt. Sie sprachen von einem Tornado, der das vierstöckige Schiff in Schieflage und «in ein bis zwei Minuten» zum Kentern gebracht habe.

Wegen des schlechten Wetters waren mindestens zwei andere Schiffe in der Gegend vor Anker gegangen. Der «Stern des Orients» dagegen war trotz des Sturms weitergefahren. Auf der Internetplattform WeChat veröffentlichten Angehörige eine Petition, in der sie die Todesstrafe für den Kapitän fordern.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von C. Szabo, Thal
    Leider ein Bericht mit kaum neuer Information. Das die Zahl der Todesopfer hoch sein würde, war schnell klar. Übrigens: 456 - 14 = 442 und nicht 456! Die bisherigen Berichte haben wenig Informationsgehalt. Liegt es an Chinas Presseabteilung?
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