Zahlreiche Bombenanschläge fordern 16 Tote in Irak

Mindestens 16 Tote: Das ist die traurige Bilanz verschiedener Bombenanschläge in Irak. In der Stadt Tus Churmatu starben alleine zwölf Menschen – darunter sieben Kinder. In Mossul wurden vier Soldaten getötet.

Die Gewaltwelle in Irak hält weiterhin an. Bei zwei Bombenanschlägen in der Stadt Tus Churmatu wurden mindestens zwölf Menschen getötet. Unter den Todesopfern seien sieben Kinder, teilten die Polizei und die Stadtverwaltung mit.

Die zweite Bombe explodierte, als Menschen zum Ort der ersten Detonation eilten. Mindestens 18 Menschen wurden verletzt. Die Stadt Tus Churmatu ist vor allem von Kurden bewohnt. Sowohl die Kurden als auch die von Schiiten dominierte irakische Zentralregierung kämpfen dort um Einfluss.

Auch vier Tote in Mossul

In der ebenfalls im Norden gelegenen Stadt Mossul wurden bei zwei weiteren Bombenanschlägen vier Soldaten getötet.

Zu einer Serie von Anschlägen in Grossraum Bagdad am Mittwoch, die Dutzende Menschen in den Tod gerissen hatte, bekannte sich eine Islamistengruppe mit Verbindungen zu Al-Kaida. Es habe sich um Rache für die Hinrichtung von Extremisten durch die Behörden gehandelt, erklärte die Gruppe.