Zum Inhalt springen

International Ziele im Gazastreifen angegriffen

Die israelische Armee hat auf Beschuss aus dem Gazastreifen reagiert – und ist Angriffe in dem Gebiet am Mittelmeer geflogen. Ein Kampfflugzeug soll drei versteckte Raketenabschussvorrichtungen im Zentrum des Gazastreifens beschossen haben.

Legende: Video Israelische Armee beschiesst Ziele im Gazastreifen (Quelle: IDF) abspielen. Laufzeit 0:41 Minuten.
Vom 29.06.2014.

Erneut hat die israelische Luftwaffe Ziele im Gazastreifen angegriffen. Das, nachdem zuvor der Süden Israels unter Raketenbeschuss gekommen war. Ein Kampfflugzeug habe drei unterirdische Raketenstellungen im Zentrum des Gazastreifens beschossen, sagte ein israelischer Armeesprecher.

Legende: Video Brand in der Stadt Sderot (Amateueraufnahmen) abspielen. Laufzeit 0:16 Minuten.
Vom 29.06.2014.

Zuvor seien fünf Raketen im Süden Israels eingeschlagen. Eine davon habe eine Farbenfabrik in der Stadt Sderot getroffen und einen Brand ausgelöst, so der Sprecher. Drei Mitarbeiter seien dabei verletzt worden. Sderot ist ein häufiges Ziel für Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen.

Vor Sonnenuntergang am Samstag hatten Kampfflugzeuge bereits vier Ziele im Gazastreifen angegriffen, ebenfalls nach Beschuss aus dem Gebiet.

Seit der Entführung von drei israelischen Jugendlichen im Westjordanland vor zwei Wochen kommt es im Gazastreifen zu vermehrten Spannungen und Angriffen von beiden Seiten.

15 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von S. Bolliger, Kirchleerau
    Würde jetzt gerne einige Schreiber der letzten Tage zum Thema Israel, den Eltern der getöteten drei Jungs oder der Bevölkerung, die täglich Raketensalven über sich ergehen lassen muss, gegenüberstellen... Diese Menschen haben ein Gesicht, das uns die Medien leider viel zu selten zeigen. Israelische Soldaten scheinen aber besser zum vorgefassten Bild zu passen und sind wirkungsvoller.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von M. Glaus, Oberdiessbach
    Lieber Herr Würz, Sie sind ja immer schnell zur Stelle, wenn es darum geht, Israel in irgendeiner Art verunglimpfen zu können! Nur möchte ich Ihnen, wie bereits meine Vorredner, sehr ans Herz legen, sich doch zuerst einmal mit den geschichtlichen Tatsachen bekannt zu machen, bevor Sie sich über die Geschehnisse im Jahr 1948 auslassen! Und noch ein kleiner Hinweis: "Der Begriff „Palästinenser“ in seiner jetzigen Bedeutung existiert erst seit der Charta der PLO von 1964" (Wikipedia). Shalom!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Otto Würz, Winterthur
      M. Glaus, ich habe mich daran gewöhnt, bei Israel-Diskussionen als 'antisemitisch' und 'geschichtlich schlecht informiert' hingestellt zu werden. Man nennt diesen Diskussionsstil 'argumentum ad hominem'.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Felix Novidad, Zürich
    wenn die Entführungsbehauptung der Israelis den Tatsachen entsprochen hätte, dann würden die Israelischen Bombenangriffe gar nie stattgefunden haben, da man damit die vermeintlich entführten Kinder unnötig in Gefahr hätte bringen können. Dieser Umstand lässt die Schlussfolgerung zu, dass die vermeintliche Entführung gar nie stattgefunden hat. Die Israelis suchen verbissen nach Wegen um aus der internationalen Isolation u. Ungunst heraus zu kommen, dabei ist ihnen jedes Mittel recht auch ein Fake
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Ein weiteres modernes anti-israelisches Märchen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Felix Novidad, Zürich
      Es gibt einen beachtlichen Bevölkerungsanteil vernünftiger und liebenswürdiger Israelis innerhalb der israelischen Gesellschaft,diese werden leider systematisch Mundtot gemacht,die Einschüchterungen der israelischen Nationalzionisten, kann man politisch, moralisch und rechtlich mit feigen Heckenschützen vergleichen. Es gibt keine homogene Trennlinie zwischen Nationalzionisten und Postzionisten. Wer auf der falschen Seite steht riskiert seine Karriere u. auch die seiner ganzen Familie u. Freunde
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von S. Bolliger, Kirchleerau
      Sie sollten sich schämen, Israel zu beschuldigen die Entführung vorgetäuscht zu haben! ....die Kinder wurden gerade eben bei Hebron tot aufgefunden...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen