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Zugunglück in den USA Bahnwaggon stürzt nach Entgleisung auf Autobahn

Legende: Video Luftaufnahmen vom Unglück in Washington abspielen. Laufzeit 00:28 Minuten.
Aus News-Clip vom 18.12.2017.
  • Bei einem Zugunglück im US-Bundesstaat Washington hat es nach ersten offiziellen Angaben Tote und Verletzte gegeben.
  • Laut Behörden und lokaler Medien geschah der Unfall am frühen Montagmorgen (Ortszeit). Ein Zug sprang südlich von Seattle aus den Gleisen, ein Waggon kippte auf eine Autobahn.
  • Die Ursache des Unfalls ist noch nicht klar.

Der Passagierzug entgleiste auf einer Brücke über die Fernstrasse Interstate 5. Einer der Waggons stürzte auf die vielbefahrene Strasse herab und traf einige Autos.

«Als wir zum Ort des Geschehens kamen, war offensichtlich, dass es einige Tote und viele Verletzte gegeben hat», sagte ein Sprecher des Sheriffs aus dem Bezirk Pierce. Die «Seattle Times» sprach von mindestens drei Toten, andere Medien vermelden mindestens sechs Tote. Rund 100 Menschen wurden in Spitäler gebracht, wie ein Sprecher eines örtlichen Spitalbetreibers der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.

Legende: Südlich von Seattle ist am Morgen ein Zug entgleist. srf

Zug war auf Jungfernfahrt

Nach Angaben des Zugbetreibers Amtrak befanden sich etwa 78 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder an Bord. Dieser war Amtrak zufolge von Seattle nach Portland unterwegs.

Nach Angaben des Verkehrsministeriums des Staates Washington befuhr der Zug zum ersten Mal einen neuen Streckenabschnitt, als es zu dem Unglück kam. Es gebe am Ort des Geschehens keine Weiche oder Bahnübergänge, sagte eine Sprecherin des Ministeriums der «Seattle Times». Die Ursache des Unglücks sei völlig unklar.

Laut früher veröffentlichten Unterlagen nutzte er erstmals eine neue Strecke zwischen Tacoma und Olympia, die höhere Geschwindigkeiten ermöglichen soll. Ob die Entgleisung damit im Zusammenhang stand, ist noch unklar.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Wieser (Walt)
    Mein Beileid an die hinterbliebenen der Opfer mit dem Wunsch fuer eine baldige Genesung der Verletzten. Die Bahnlinie war neu, der Zug auf seiner Jungfernfahrt. So sind Berichte ueber Maengel an der Infrastruktur nutzlos. Es ist immer gut das Ergebnis einer Untersuchung abzuwarten bevor man eine abschliessende Meinung kund tut..
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Seit Jahrzehnten Kriege führen und Billionen in die Rüstung pumpen, aber das Land verrotten lassen. Schuldfrage ist klar, oder?
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  • Kommentar von Philipp Etter (Philipp Etter)
    Bleibt in diesem Fall zu hoffen, dass der Zug möglichst leer war... Mein Beileid an die Hinterbliebenen der Verstorbenen und den Verletzten gute Besserung! Ohne die Ursachen des Unglücks zu kennen, hoffe ich, dass Trump sein Versprechen in die Verkehrsinfrastruktur zu investieren einlöst...
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