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Zugunglück in den USA Zug mehr als doppelt so schnell unterwegs als erlaubt

Legende: Video Zugunglück in den USA: Zug fuhr massiv zu schnell abspielen. Laufzeit 1:04 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 19.12.2017.
  • Der im US-Bundesstaat Washington entgleiste Zug ist deutlich zu schnell unterwegs gewesen.
  • Auf der Strecke, auf der 48 Stundenkilometer erlaubt sind, ist der Zug offenbar mit der Geschwindigkeit von 128 gefahren.
  • Bei dem Unglück sind drei Menschen gestorben, 77 Menschen wurden verletzt.

Der Zug entgleiste in einer Kurve nahe der Stadt DuPont südlich von Seattle. Mehrere Waggons stürzten von der Eisenbahnbrücke auf die Schnellstrasse Interstate 5 und beschädigten mitten während der Rushhour fünf Autos und zwei Lastwagen.

Es sei «zu früh, zu sagen», warum der Zug mit 78 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern an Bord so schnell gefahren sei, sagte eine Behördenvertreterin. Die Geschwindigkeitsangabe sei eine Schätzung auf der Grundlage von Messungen eines Datenregistriergeräts in der Lokomotive des Unglückszuges.

Der Zug befuhr die neu instand gesetzte Strecke zum ersten Mal – neue Lokomotiven, modernisierte Schienen und eine bessere Signaltechnik sollten die Fahrt zwischen Seattle und Portland im Bundesstaat Oregon verkürzen.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Thomas Käppeli (thkaepp)
    Im Automobil/Flugland USA ist die Bahntechnologie wohl eher auf dem Stand der 60/70er von Mitteleuropa stehen geblieben. Die Bilder des eingesetzten Rollmaterials lassen darauf schliessen. Eigentlich ein Wunder, hat die Bahn überhaupt überlebt. Als Frachttransportmittel ist jedoch immer noch ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor. Aber für Personentransporte vergleichsweise marginal. Das der Unfall ausgerechnet auf einem „modernisierten“ Streckenabschnitt geschah, gibt jedoch schon zu Denken.
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