Zum Nachlesen: Der Liveticker zum Gedenkmarsch in Paris

Aus Protest gegen terroristische Gewalt ziehen zur Stunde Hunderttausende Franzosen durch die Strasse. Auch zahlreiche Staats- und Regierungschefs aus aller Welt beteiligen sich am Solidaritätsmarsch für die Terroropfer.

Zeichen der Menschlichkeit: Paris gedenkt der Opfer

  • Nach dem Attentat auf das Redaktionsgebäude des Satiremagazins «Charlie Hebdo» mit zwölf Toten und einer Geiselnahme in Paris mit vier Toten hat Frankreich ein Zeichen gegen den islamistischen Terror und für die Demokratie gesetzt.
  • Zum Gedenkmarsch für die Opfer versammelten sich in Paris knapp zwei Millionen Menschen. Auch Dutzende Staats- und Regierungschefs nahmen an der Veranstaltung teil.
  • Nach dem Start des Gedenkmarsches haben die Teilnehmer eine Schweigeminute für die Opfer eingelegt. Staats- und Regierungschefs aus aller Welt sprachen dem französischen Präsidenten ihr Mitgefühl aus.
Der Ticker ist abgeschlossen.
  • 17 :59

    Frankreich und seine Bürger haben heute ein eindrucksvolles Signal ausgesendet. Sie demonstrierten für Toleranz, Demokratie und Meinungsfreiheit. Allein in Paris gingen mehr als eine Million Menschen auf die Strasse – in ganz Frankreich waren es mehr als zwei Millionen. Auch in vielen europäischen Metropolen zeigten sich viele Menschen solidarisch und brachten ihr Mitgefühl mit den Opfern zum Ausdruck.

    Damit beenden wir unseren Liveticker. Eine Zusammenfassung der Ereignisse des Tages finden Sie hier.

  • 17 :40

    Frankreich setzt ein Zeichen

    Mehr als zwei Millionen Menschen haben im ganzen Land an Solidaritätsmärschen für die 17 Opfer der islamistischen Terroranschläge teilgenommen. Weit über eine Million waren es nach Schätzungen der Organisatoren allein in Paris. Ausserhalb der Hauptstadt gingen nach ersten Schätzungen mehr als eine Million Menschen auf die Strasse.

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    Bildlegende: . Reuters

  • 17 :35

    Europa steht Frankreich in schwerer Stunde bei

    In Berlin versammelten sich zwischen Brandenburger Tor und der französischen Botschaft knapp 20'000Menschen, um ihr Beileid zu bekunden und für die Meinungsfreiheit zu demonstrieren. Ähnliche Kundgebungen gab es in vielen weiteren europäischen Metropolen – unter anderem in Brüssel und Madrid.

  • 17 :29

    Deutlich über eine Million Demonstranten

    An dem Gedenkmarsch für die Opfer der islamistischen Anschläge von Paris haben nach Angaben eines Organisators bis zu 1,5 Millionen Menschen teilgenommen. «Frankreich ist grossartig», twitterte daraufhin der Abgeordnete der Sozialisten Francois Lamy.

  • 17 :15

    Keiner muss vor Stiften Angst haben – eigentlich

    Und immer wieder Bleistifte als Form des Widerstands gegen den Terror. Nachdem sich zahlreiche Karikaturen bereits direkt nach dem Anschlag des Sujets bedienten, nehmen zahlreiche Teilnehmer des heutigen Gedenkmarsches das Motiv noch einmal auf.

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    Bildlegende: . Reuters

  • 16 :57

    Weit mehr als eine Million Menschen?

    SRF-Korrespondent Urs Wiedmer würdigt das Engagement der Franzosen: «Die Leute wissen zwar, dass sie ein Risiko eingehen – aber das ist ihnen egal, denn sie wollen hier und heute ein Zeichen setzen.» Zudem glaubt Wiedmer, dass sich wesentlich mehr Menschen im Zentrum von Paris eingefunden haben, als die zuvor avisierte eine Million.

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    Bildlegende: . SRF

  • 16 :48

    Jetzt erst recht: Satire nach «Charlie Hebdo»

    Der Karikaturist Klaus Stuttmann, der für verschiedene Tageszeitungen zeichnet, mit seiner Sicht der Dinge.

  • 16 :31

    Angehörige der Opfer reihen sich in Marsch ein

    Ein Mann kann während des Gedenkmarsches seine Tränen nicht zurückhalten. Gemeinsam mit anderen Angehörigen der Opfer nimmt er dennoch am Gedenkmarsch teil. Zuvor hatte Präsident Hollande ihnen noch einmal sein Beileid ausgesprochen.

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    Bildlegende: . Reuters

  • 16 :18

    Hollande spricht mit Angehörigen der Opfer

    Die in Paris versammelten internationalen Staats- und Regierungschefs haben nach einer guten Viertelstunde ihre Teilnahme an dem grossen Pariser Solidaritätsmarsch beendet. Zuvor hatten die Staatsoberhäupter dem französischen Staatspräsidenten ihr Mitgefühl ausgesprochen – darunter auch Simonetta Sommaruga. François Hollande blieb aber weiter vor Ort und sprach mit den Angehörigen der Opfer.

    Video «Sommaruga kondoliert Hollande» abspielen

    Simonetta Sommaruga kondoliert François Hollande

    2:06 min, vom 11.1.2015

  • 16 :14

    «Heute schlägt das Herz Europas französisch»

    Mit dem Marsch gegen den Terror in Paris zeigt Europa nach den Worten des deutschen Aussenministers Frank-Walter Steinmeier seine Solidarität mit Frankreich und den Opfern. «Wir stehen fest an der Seite unserer französischen Freunde und Nachbarn», sagte Steinmeier. «Heute schlägt das Herz Europas französisch.» Demokratie, Freiheit und Solidarität seien «stärker als die grenzenlose Barbarei des Terrors».

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    Bildlegende: . Keystone

  • 16 :06

    Gedenkmarsch streift Attentatsort

    Noch immer sind grosse Teile der Demonstration nicht gestartet. Der Gedenkmarsch der Teilnehmer soll über mehrere Routen vom Platz der Republik zum Platz der Nation im Osten von Paris verlaufen. Eine der Strecken wird nur zwei Blocks vom Ort des Attentats auf die Redaktion von «Charlie Hebdo» vorbeiführen.

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    Bildlegende: . SRF

  • 15 :49

    Staatsoberhäupter kondolieren

    Vor wenigen Minuten ist der Gedenkmarsch in Paris gestartet. An der Spitze bilden zahlreiche Staatsoberhäupter aus aller Welt eine Reihe. In ihre Mitte haben sie den französischen Staatspräsident François Hollande genommen. Nach wenigen Metern stoppte der Zug, um für eine Gedenkminute inne zuhalten. Danach kondolierten die Politiker aus aller Welt dem Präsidenten.

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    Bildlegende: . Reuters

  • 15 :40

    Video «Hunderttauscende füllen das Zentrum von Paris» abspielen

    Hunderttauscende füllen das Zentrum von Paris

    0:57 min, vom 11.1.2015

  • 15 :32

    Staatsoberhäupter aus aller Welt demonstrieren ihre Verbundenheit

    Für die Schweiz nimmt Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga an der Gedenkveranstaltung teil. Mit ihr gemeinsam sind auch EU-Ratspräsident Donald Tusk, Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi, Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas und der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko in Paris vor Ort, um Flagge zu zeigen.

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    Bildlegende: . ebu

  • 15 :24

    Massives Polizeiaufgebot sichert die Demonstration

    Noch immer herrscht in Paris die höchste Terrorwarnstufe. Die Demonstrationsroute wird deshalb massiv von der Polizei geschützt: Wie dieser Tweet zeigt, bringen sich Polizisten im für den Verkehr gesperrten Gebiet auch auf den Dächern von Gebäuden in Stellung.

  • 15 :19

    Teile von Paris komplett für jeglichen Verkehr gesperrt

    Im ganzen Grossraum von Paris sind die öffentlichen Verkehrsmittel am heutigen Tag kostenlos. Allerdings liess «Paris Tourist» via Twitter wissen, dass ein grosses Gebiet seit 11 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt – auch für die U-Bahn.

  • 15 :15

    Verschiedene Routen für den Schweigemarsch

    Die Demonstration soll am Place de la République starten und zum Place de la Nation führen. Da mehrere Hunderttausend Menschen erwartet werden, sind drei verschiedene Routen vorgesehen. Dabei werden die Teilnehmer nur wenige Blocks vom Ort des Attentats auf die Redaktion von «Charlie Hebdo» vorbeimarschieren.

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    Bildlegende: . Reuters

  • 15 :08

    Gedenkmärsche auch ausserhalb von Paris

    Auch abseits des zentralen Gedenkmarsches sind erneut Zehntausende Franzosen auf die Strasse gegangen. In Saint-Étienne setzten etwa 60'000 Demonstranten ein Zeichen. In Perpignan beteiligten sich rund 40'000 Menschen an einer Kundgebung. Auch in Dammartin-en-Goële zogen etwa 10'000 Menschen durch die Strassen. Die beiden mutmasslichen «Charlie Hebdo»-Attentäter hatten sich hier in einer Druckerei verschanzt.

    Landesweit nahmen mehr als 150'000 Menschen an Kundgebungen in mehreren Städten teil

  • 14 :59

    Live die Geschehnisse in Paris verfolgen

    Auf unserer Seite haben wir für Sie einen Livestream zum Gedenkmarsch von Paris installiert. Sie finden diesen aber auch hier.