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Merkel bei Trump Zwei «Opfer» von Lauschangriffen

Legende: Audio Trump findet Gemeinsamkeit mit Merkel abspielen. Laufzeit 1:36 Minuten.
1:36 min, aus HeuteMorgen vom 18.03.2017.
  • US-Präsident Donald Trump und die deutsche Kanzlerin Angela Merkel haben sich das erste Mal getroffen.
  • Trump fand eine Gemeinsamkeit zwischen ihm und Merkel: Sie seien beide von der früheren Regierung abgehört worden, sagte er.
  • Merkel wollte Trump das Freihandelsabkommen schmackhaft machen: Dieses hätte stets beiden Seiten genützt.

Mit Spannung wurde das erste Treffen zwischen der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump erwartet. Er hatte ihre Flüchtlingspolitik im Wahlkampf scharf kritisiert. Sie hatte ihn am Tag seiner Wahl mit deutlichen Worten ermahnt, die westlichen demokratischen Grundwerte zu achten.

Bei ihrem gemeinsamen Auftritt blickten schliesslich beide geradeaus. Bundeskanzlerin Merkel sprach sachlich und distanziert. US-Präsident Trump in seinen Eröffnungsworten ebenfalls – nur um schliesslich seinen üblichen Monolog anzustimmen: Die USA würden jetzt stärker als je; Fabrikstellen würden zurückkehren; er sei noch nie so beliebt gewesen, nur die Journalisten seien unfair. Er fand gerade einmal eine Gemeinsamkeit zwischen sich und Angela Merkel.

«Wir wurden beide abgehört von der früheren Regierung», sagte er. Im Fall von Merkel ist das wahr. Was Trump angeht, so bleibt es weiterhin eine reine Behauptung.

Wir wurden beide abgehört von der früheren Regierung.
Autor: Donald TrumpUS-Präsident

Bundeskanzlerin Merkel lächelte etwas gezwungen, sofort wechselte sie das Thema und zeigte sich zufrieden damit, dass Trump seine Unterstützung für das Nordatlantische Verteidigungsbündnis (Nato) wiederholt bekräftigte und ebenso für das Minsker Abkommen für Frieden in der Ukraine.

Sie warb für den Handel, in dem sie sagte, dass Freihandelsverträge der EU mit anderen Ländern stets beiden Seiten genützt hätten: «Und in diesem Geiste würde ich mich freuen, wenn wir die Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika auch wieder aufnehmen könnten.» Das steht aber in Washington nicht zuoberst auf der Prioritätenliste.

Merkel und Trump bemühten sich insgesamt, Eintracht zu signalisieren. Die Stimmung war nicht jovial – aber auch nicht feindselig. Das könnte zumindest eine Grundlage für die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren bieten.

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28 Kommentare

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  • Kommentar von Johannes Michael Beglinger (Johannes Michael Beglinger)
    Priscilla Imboden behauptet (nach wie vor) ohne jeden Beleg, dass es "zwei Opfer von Lauschangriffen" geben würde. Belege, dafür, dass die Regierung Obama Trump abgehört haben (mit der erforderlichen richterlichen Zustimmung) gibt es nicht. Das Portal des SRF verbreitet in diesem Punkt (nach wie vor) Fake-News.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Trump hat sich kurz nach dem Treffen mit Merkel bereits wieder negativ über sie und DE geäußert. DE schulde der Nato immense Summen. Die USA spioniert und beklaut Europa bereits seit JZ'en. Das wissen alle Informierten. Und DE muss (freiwillig) Vieles hergeben. DE und Europa zahlen also nicht wenig an den Nato-Führer, wenn man die Wirtschafts-Spionage mitrechnend, die erwiesen weise die lukrativste bei allen Diensten ist. Trump sollte in sich gehen, bevor er sich äusserst.
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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Vorsicht Leute, Trump als nun Praesident kann diese Abhoerprotokolle nun einsehen und braucht die Quelle auch nicht offen zu legen. Die Medien haben es da weit schwieriger den wirklichen Wahrheitsgehalt verifizieren zu können.
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    1. Antwort von Johannes Michael Beglinger (Johannes Michael Beglinger)
      Sehr geehrter Herr Haller. Sie unterstellen dem vormaligen US-Präsidenten ohne jeden Beweis eine strafbare Handlung. Wie kommen Sie dazu, Obama der illegalen Abhörung von Donald Trump zu bezichtigen?
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