Zum Inhalt springen

Zweistündiges Gespräch Überraschendes Treffen von Kim und Moon

  • Nach ihrem Gipfeltreffen im April haben sich der südkoreanische Präsident Moon Jae-in und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un erneut getroffen. Das bestätigt das Präsidialamt in Seoul.
  • Das Treffen kam überraschend, es wurde im Vorfeld nicht darüber kommuniziert.
  • Thema des zweistündigen Treffens war das geplante Gipfeltreffen zwischen Nordkorea, Südkorea und den USA im Juni. Ob der Gipfel stattfindet, ist ungewiss.
Legende: Video Überraschendes Treffen von Kim und Moon abspielen. Laufzeit 1:18 Minuten.
Aus Tagesschau vom 26.05.2018.

Moon und Kim führten ihre Gespräche in Panmunjom, eine militärische Siedlung auf der nordkoreanischen Seite der demilitarisierten Zone an der koreanischen Grenze.

Gipfeltreffen weiterhin möglich

Vor zwei Tagen hatte US-Präsident Donald Trump das Gipfeltreffen in Singapur abgesagt. Nun könnte sich das Blatt abermals wenden: Auf Twitter erklärte Trump am Freitag, es habe «produktive Gespräche» mit Nordkorea darüber gegeben, sich doch zu treffen. Südkorea begrüsste die Ankündigung von Trump.

Eine amerikanische Delegation soll am Sonntag nach Singapur fliegen und Vorbereitungen für ein mögliches Gipfeltreffen vornehmen. Das teilte Sarah Sanders, die Sprecherin des Weissen Hauses, mit.

Das historische Treffen zwischen Trump, Kim und Moon sollte zur Beendigung des Atomstreits mit Nordkorea beitragen. Nach Monaten der Entspannung hatte sich der Ton zwischen Pjöngjang und Washington in jüngster Zeit wieder verschärft.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

11 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Hansueli Oswald (DOKU)
    Es wäre doch wirklich bewundernswert wenn es auf der koreanischen Insel zum Frieden und Verständnis zwischen den beiden Staaten käme. Leider passt dies Donald Trump und seinen kriegswütigen Gesellen nicht. Die wollen Waffen verkaufen, denn mit Waffen macht Amerika die grössten Geschäfte. Frieden oder für den Anfang eine Annäherung würde dies aber verhindern. Leider, leider sind wir heute noch nicht soweit. Doch in ferner Zukunft wird möglich werden, denke ich.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Peter Amthauer (Peter.A)
      @Herr Oswald Hier geht's nicht um Waffenverkäufe, sondern um knallharte Geopolitik gegenüber China. MfG
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Alexander Ognjenovic (Alex)
    Die US-Amerikaner werden es nicht schaffen die Wiedervereinigung Koreas zu verhindern da sich die Koreaner untereinander sehr gut verstehen und Korea besitzt Atombomben und Raketenabwehrsysteme um sich gegen US-Angriffe verteidigen zu können! Die US-Amerikaner haben einst versucht die Wiedervereinigung Vietnams zu verhindern aber auch die Vietnamesen haben es dank dem Zusammenhalts untereinander geschafft die Wiedervereinigung zu erreichen gegen den Willen der USA!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Juha Stump (Juha Stump)
      Ich habe mich im Forum monatelang nicht mehr gemeldet, aber jetzt halte ich es für unumgänglich, da hier eine offensichtliche Geschichtsverfälschung in die Welt gesetzt wird. Zu den Fakten und Tatsachen, Herr O.: Korea hätte schon im Herbst des Jahres 1950 wiedervereinigt werden können, da der grösste Teil von den Amis und den Südkoreanern erobert worden war. Es wurden schon die Strukturen dafür vorbereitet, aber dann kam das Eingreifen der Chinesen, und weg war die grosse Chance.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Juha Stump (Juha Stump)
      Was Vietnam betrifft, erzählen Sie hier sogar ein noch grösseres Märchen, als es die Linken während Jahrzehnten taten. Zu den Fakten und Tatsachen: Die im Jahr 1954 bei der Konferenz von Genf beschlossene Volksabstimmung zu einer Wiedervereinigung konnte deshalb nicht stattfinden, weil die Vietminh-Truppen, die sich in den Norden hätten zurückziehen sollen, das nicht taten, und im Gegenteil mit dem neuen Namen Vietcong (viet. Kommunisten) den zweiten Krieg vom Zaun rissen. SOO war es!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Juha Stump - Eine all zu sehr eigenwillige Sichtweise....!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    Ein so schönes Bild. Sieht so nach Einigkeit aus.Man fordert Meinungen von uns heraus. Geschickte Taktik. Und über dem Teich motzt Trump und heizt das alles noch an. Wirklich Bühnenreif das Ganze. Der Leser muss sich nur noch klar werden ob es eine Komödie oder ein Drama ist.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Peter Amthauer (Peter.A)
      @Frau Wüstner Den Leser braucht es im Konflikt Südkorea/USA/Nordkorea nicht, denn es bedarf keiner Heimatfront. Südkorea ist ohne die USA schutzlos gegenüber Nordkorea. Das ist Fakt. MfG
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Und Fakt ist auch Herr Amtshauser, dass die USA ihre Präsenz in SK nicht aufgeben wollen. Das bedeutet aber nicht, dass sie einen Teil ihrer Kriegsmaschinerie zurückziehen können und ihre Manöver einstellen sollten.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen