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Zwischenfall an Touristenort Randalierer im Berliner Dom angeschossen

  • Der Vorfall ereignete sich am Sonntagnachmittag, wie die Polizei auf Twitter mitteilte. Der randalierende Mann sei an den Beinen verletzt worden.
  • Ein Polizist wurde beim Einsatz schwer verletzt, teilte eine Sprecherin der Berliner Polizei mit.
  • Es gebe keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund.

Berliner Polizei teilt mit

Bei dem Randalierer handelt es sich laut Polizeiangaben um einen 53-jährigen Österreicher. Er habe einen verwirrten Eindruck gemacht. Der Mann habe mit einem Messer hantiert und sich aggressiv verhalten, woraufhin eine Angestellte des Doms den Notruf wählte.

Sowohl der Randalierer wie auch ein Polizist wurden von einem Projektil der Polizei getroffen. Beide seien im Krankenhaus, teilte die Berliner Polizei mit.

Rund 100 Menschen vor Ort

Zeugen des Geschehens im Dom wurden zur psychologischen Betreuung weggebracht. Es seien rund 100 Personen zum Zeitpunkt des Vorfalls im Dom gewesen. Polizisten sperrten den Eingang zum Dom mit rot-weissem Absperrband ab.

Der Berliner Dom liegt in der Innenstadt auf der historischen Museumsinsel unweit des Alexanderplatzes. Besonders sonntags sind dort viele Touristen und Gäste unterwegs. Der für 18 Uhr angesetzte Gottesdienst wurde abgesagt.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Krauss (FabioK)
    Beim Randalierer handelt es sich um „einen 53-jährigen Österreicher“. Ich frage mich, ob man Alter und Nationalität auch bekannt gegeben hätte, wenn es sich nicht um einen „Westeuropäer“ gehandelt hätte. Habe den Eindruck, dass Behörden und Medien diese Infos bewusst selektiv veröffentlichen. Beim Messerstecher im ICE in Flensburg hielt es sich offenbar um einen Flüchtling aus Afrika. Für mich bleibt unklar, weshalb uns SRF in diesem Fall Infos zu Alter und Herkunft vorenthalten hat.
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    1. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Beim Aufschalten des Artikels zum Ereignis in Flensburg war die Identität des Täters noch gar nicht bekannt und von der Polizei nicht kommuniziert. Beim Aufschalten des Artikels hier hat die Polizei Alter und Nationalität des Täters schon kommuniziert. Ich finde diese künstliche Aufgeregtheit über solche Mitteilungen mit dem Ziel den Fokus auf ausländische Täter zu richten langsam ermüdend.
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  • Kommentar von Alex Volkart (Lex18)
    Randalierer gehören verhaftet und gebüsst dass es weh tut. Aber anschiessen?
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    1. Antwort von Heinz Gerber (rosenzeit)
      natürlich anschiessen, wenn es nicht anders geht. ich frage mich in den krimi's oft, warum den verbrechern nicht ins bein geschossen wird. das würde sie kampfunfähig machen und ihr leben wäre nicht gefärdet. warum immer so viel rücksicht auf die täter nehmen ???
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    2. Antwort von Peter Amthauer (Peter.A)
      @Herr Volkart Soll sich eine Polizistin/ein Polizist wegen eines Messerstechers in Gefahr begeben? Zudem waren noch andere Menschen in Gefahr. Der Beinschuss war meiner Meinung nach angemessen. MfG
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