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21 statt 3.4 Grad Rekord-Hitzewelle nahe des Nordpols

  • Für gewöhnlich liegt zu dieser Jahreszeit in Alert die Durchschnittstemperatur bei 3.4 Grad.
  • Der Chef-Meteorologe im kanadischen Umweltministerium, David Phillips, spricht von einer wahren «arktischen Hitzewelle».
Legende: Video Aus dem Archiv: Die warmen Temperaturen setzen der Arktis zu abspielen. Laufzeit 01:24 Minuten.
Aus Tagesschau vom 21.03.2017.

Der bisherige Rekord von 20 Grad in Alert wurde am 8. Juli 1956 gemessen. Seit dem Jahr 2012 wurden an mehreren Tagen Temperaturen zwischen 19 und 20 Grad erreicht.

Die jetzt gemessenen 21 Grad seien ein «absoluter Rekord», sagt der Meteorologe Armel Castellan. «Das ist eine ziemlich unglaubliche Statistik. Es ist eines von hunderten Beispielen von Rekorden im Zuge der Erderwärmung.»

Alert liegt am 82. Breitengrad am Ufer des Arktischen Ozeans. Die Militärbasis wurde eingerichtet, um russische Kommunikation abzufangen. Seit 1950 gibt es dort eine Wetterstation.

Karte Kanadas mit Verortung von der Ortschaft Alert.
Legende: SRF
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29 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Christmann  (chrischi1)
    Seit Anbeginn der Erde ändert sich das Klima und wird es auch weiterhin tun. Diese Erkenntnis sollte nicht neu sein. Neu ist hingegen, dass mittlerweile Herrscharen ernsthaft glauben, dass das Menschlein das Klima steuern könne. Welch grenzenlose Arroganz. Das Zauberwort heisst Anpassung. Die Natur musste dies in den Jahrmillionen laufend. Arten die es nicht schafften verschwanden vom Planeten, dafür entwickelten sich neue.
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  • Kommentar von Martin Müller  (Sprak)
    Eine Tagestemperatur mit einer Durchschnittstemperatur zu vergleichen, und dann noch zu schreiben, "gewöhnlich" liege die Durchschnittstemperatur zu dieser Jahreszeit bei 3.4°C, zeugt davon, dass man nicht wirklich verstanden hat, was eine Durchschnittstemperatur ist und wie diese zustande kommt. Dass an mehreren Tagen seit 2012 die Temp. zwischen 19 und 20°C lag, ist eine Nichtinformation. Was war vorher? Wie viele Tage? Die Leute interpretieren aber fälschlicherweise: Warme Tage häufen sich.
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  • Kommentar von Lukas Imboden  (luk91)
    Leider haben wir nur von den letzten 120 Jahren stabile Messdaten.
    In den letzten 2000 Jahren haben aber auch an den Polkappen schon enorme Veränderungen stattgefunden.
    Oder wie hätten die Wikinger sonst auf Grönland(auf Deutsch Grünland) Ackerbau und Viehzucht betreiben können?
    Dies hätten sie ja wohl kaum auf einem Gletscher tun können.
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