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-23 Grad am Ofenpass Extreme Kälte in den Alpen

In den Alpen und im Tessin war die Nacht auf Sonntag an den meisten Orten klar und entsprechend kühlte es stark ab. Am tiefsten sank die Temperatur am Ofenpass. Dort wurden am Messstandort Buffalora -23,4 Grad gemessen. Das ist der bis jetzt zweittiefste Wert des Winters. Nur am 26. November wurde mit -23,7 Grad auf dem Jungfraujoch ein noch tieferer Werte verzeichnet.

Am Sonntagmorgen lag auf dem Jungfraujoch der Tiefstwert bei -21,0 Grad. Noch kälter war es in La Brévine mit -22,8 Grad.

Süden kälter als Norden

Da es im Süden in der Nacht klar war, kühlte es auch dort stark aus. In der Magadinoebene sank die Temperatur bis auf -7,5 Grad, aber auch in Chiasso gab es mit - 6,9 Grad Frost. Dagegen war es im Mittelland fast schon mild. Dort lagen die Tiefstwerte meist bei -1 oder -2 Grad. Hochnebel mit einer Obergrenze bei rund 1500 Metern verhinderte eine weitere Auskühlung.

Oberhalb von rund 1500 Metern ist es heute meist wolkenlos. Am Nachmittag ziehen aber Wolken auf, und am Abend ist vor allem dem Rhein entlang und in der Nordostschweiz etwas Schneefall möglich.

Auch morgen fällt besonders im Osten und den Bergen entlang etwas Schnee, dieser geht aber gegen Abend im Flachland zum Teil in Regen über.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Es gibt sie halt doch noch: Kalte Winter in unsren Alpgebieten! Gegen das ewige Geschrei und die geschürte "Weltuntergangs-Stimmung" der "Oekoheinis" gibt es immer wieder gewisse Fakten, wie sich das Weltklima mit zeitlichen "Auf und Ab" verhalten kann und auch künftig verhalten wird! Unser kurzes Leben auf dem Planeten Erde ist zeitlich bloss ein Blitzschlag während einem Sommergewitter! Warum immer alles nur negaitv sehen, liebe Pessimisten?
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    1. Antwort von Reto Hasler (Noris)
      Auf und Abs gab e schon immer, und das wissen alle, nicht nur Klimagegner. Die globale Durchschnittstemperatur auf unserer Erde war schon höher, und das wissen auch alle, nicht nur Klimagegner. Aber sie ist noch nie mit einer solchen Geschwindigkeit gestiegen. Man kann Fakten anschauen wie man will, aber wir haben die Zusammensetzung der Luft entscheidend verändert. Wir haben den CO2-Gehalt der Luft mittlerweile um mehr als 40 Prozent erhöht. Stell dir das mal vor, unglaublich, nicht?
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    2. Antwort von daniel luder (daniel2seeluft)
      Optimisten bekämpfen den Klimawandel, weil sie noch Hoffnung haben, Pessimisten verharmlosen ihn, weil sie keine Hoffnung mehr haben.
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    3. Antwort von Patrik Müller (P.Müller)
      Ich bin Alpinist und freue mich an der Gletscherwelt. Dennoch lebe ich lieber in einer Phase die später (wie schon diejenige vor 2000 Jahren) als Klimaoptimum bezeichnet wird! Ich stelle mir manchmal vor was es hiesse, die Gletscher würden im selben Mass vorstossen wie sie sich nun zurückziehen? Au weia... Evakuieren wir Saas Fee nach...
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    4. Antwort von Olivier Wetli ("nicht von dieser Welt")
      @Reto Hasler: "40% erhöht, unglaublich.." Ja, unglaublich - wie eng man rechnen kann um auf gewollte Ergebnisse zu kommen > Stichwort: x-% gegenüber wann, was? welche Basis? Ist rechnen wirklich glücksache? Guten Tag
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    5. Antwort von Thomas Käppeli (thkaepp)
      Olivier Wetli, ich sehe keinen Widerspruch an der Aussage von Reto Hasler. Der CO2 Anteil unserer Atmosphäre betrug vor der Industrialisierung 280 ppm (ebenfalls Allgemeinwissen) und heute sind wir bei gut 400 ppm angelangt und munter steigend. Macht nach meiner Rechnung 42,9% seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Wie ich anderswo schon schrieb, gilt auch für klimaaktive Gase/Aerosole: „Die Dosis macht’s!“ Beides, ob ein Stoffmangel oder ein Überschuss macht den „Organismus“ krank.
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