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Mögliche Brandstiftung 23 Pferde nahe des Nationalgestüts verenden im Feuer

Legende: Video Brand nahe Nationalgestüt in Avenches (unkomm.) abspielen. Laufzeit 0:46 Minuten.
Aus News-Clip vom 15.07.2017.
  • Bei insgesamt sieben Bränden rund um das Nationalgestüt bei Avenches (VD) sind in der Nacht auf Samstag bis zu 23 Pferde getötet worden. Menschen kamen keine zu Schaden.
  • Die Polizei ermittelt, ob es sich um Brandstiftung handelt.

Ein erster Brand brach kurz nach Mitternacht auf zwei Feldern in St. Aubin und Domdidier im Kanton Freiburg aus, wie ein Sprecher der Waadtländer Kantonspolizei sagte. Die Feuerwehrleute hätten sodann Flammen beim angrenzenden Nationalgestüt bemerkt.

Dort zerstörte das Feuer einen Pferdestall und eine Scheune, die zum privaten Institut Equestre National d'Avenches (IENA) gehören. Im Stall befanden sich rund dreissig Tiere. Eine Wohnung geriet ebenfalls in Brand; die Bewohner konnten sich jedoch rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Das Nationalgestüt selbst, welches sich in direkter Nachbarschaft zum IENA befindet, war nicht betroffen.

Polizei geht von Brandstiftung aus

Innert einer Stunde kam es noch zu weiteren Bränden in unmittelbarer Nähe: In Villars-le-Grand (VD) brannte landwirtschaftliches Gerät, in Salavaux (VD) und Avenches Strohballen. Die Feuer waren laut Feuerwehr rasch eingedämmt.

Das grösste in Avenches war am frühen Morgen unter Kontrolle. Angesichts der Umstände der Brände vermutet die Polizei einen kriminellen Hintergrund.

Sieben Brandherde ermittelt

Ermittlungen führten laut Polizeiangaben zu insgesamt sieben Brandherden. Feuerwehren aus mehreren Gemeinden waren aufgeboten worden. Auch Ambulanzteams und zwei Tierärzte standen im Einsatz. Für die Polizei steht ein krimineller Hintergrund im Vordergrund. Spezialisten nahmen Ermittlungen auf.

Das private IENA liegt in direkter Nachbarschaft zum Schweizer Nationalgestüt Avenches, wurde im Zuge von dessen Teilprivatisierung gegründet und nahm 1999 seine Aktivitäten auf. Es führt nach Angaben auf seiner Webseite jährlich rund 30 Reitsport-Veranstaltungen aller Disziplinen durch. Rund 200 Boxen vermietet es Pferdebesitzern.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Morgenthaler (ChM)
    @N.Schnidrig: diese offenbar von Menschen verursachte Schandtat hat absolut nichts mit den von Wölfen gerissenen Schafen zu tun. Ihr Kommentar ist nur reine Stimmungsmache gegen den Wolf. Der Mensch tut sowas aus reiner Bosheit, der Wolf tötet Tiere zum überleben, genau wie andere Raubtiete auch.
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  • Kommentar von Norbert Schnidrig (3646)
    Die armen Tiere. Zudem haben die Pferde Besitzer, die sie geliebt haben und nun trauern. Genauso wie die Schäfchen, die von Menschenhand durch den geduldeten Wolf zerfleischt und verstümmelt werden. Niemand stellt diese verstörten Bilder der schwer verletzten Schafe in die Medien, da das ja bei einigen Lesern ein Trauma auslösen könnte. Und bitte nicht vergessen: das ist von klugen Menschen so mit Absicht gemacht. Bravourös kann man da nur sagen, sobald sich Weltverbesserer einmischen.
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    1. Antwort von Peter Dutler (PeDu)
      Töten um zu Überleben und töten aus niederen Beweggründen machen für Sie keinen Unterschied? Warum wundert es mich grad nicht das dieses Statement aus dem Wallis kommt?
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  • Kommentar von Urs Sahli (sahliu)
    Warum schreibt man immer "in der Nähe des Nationalgestüts"? Es ist zwar schon in der Nähe, aber es handelt sich im das IENA = Institut Equestre National Avenches. Obwohl beide nae beieinander liegen handelt es sich hier um zwei verschiedene Institutionen. Auch das IENA ist weitherum bekannt. Also bitte das Nationalgestüt weglassen und das IENA erwähnen. Das erspart viel Aufregung. Danke für eine Richtigstellung.
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