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Panorama 33 Löwen brüllen «Freiheit!»

Es ist das Ende eines Martyriums – und einer logistisch höchst anspruchsvollen Reise: 33 Löwen, die in Zirkussen in Kolumbien und Peru teils schwer misshandelt wurden, sind wohlbehalten in Johannesburg gelandet. Nun sollen sie ihren Lebensabend in einem Reservat verbringen.

Legende: Video 33 Zirkuslöwen aus der Hölle befreit abspielen. Laufzeit 2:37 Minuten.
Aus 10vor10 vom 02.05.2016.

Ein Flugzeug mit 33 Löwen aus Südamerika ist am Samstagabend in Johannesburg gelandet. Dorthin hatte die Tierschutzorganisation Animal Defenders International (ADI) die ehemaligen Zirkustiere aus Peru und Kolumbien gebracht. Die Grosskatzen sollen nun in das südafrikanische Reservat Emoya Big Cat Sanctuary transferiert werden.

ADI-Chefin Jan Creamer sagte bei der Ankunft der Grosskatzen, die Löwen hätten die Hölle durchlebt: «Sie sind geschlagen worden, sie haben gehungert. Jetzt, so glaube ich, haben wir sie zurück ins Paradies gebracht, wo sie hingehören.» Alle Tiere hätten die lange Reise überlebt und seien offensichtlich gesund, aber gestresst, sagten Flughafenmitarbeiter.

Die Löwen nach ihrer Ankunft in Johannesburg

Teilweise schwer misshandelt

Bei einem planmässigen Zwischenstopp in Brasilien musste die Chartermaschine wegen eines Computerfehlers in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) länger warten als geplant, wie ADI über Facebook mitteilte.

24 der Tiere wurden bei Razzien in Peru befreit, die übrigen neun von ihren Besitzern in Kolumbien freiwillig abgegeben. Nach Angaben von Creamer wurden sie zum Teil schwer misshandelt. Fast allen seien die Krallen entfernt worden, ein Tier habe ein Auge verloren, ein anderes sei fast blind. Viele hätten kaputte Zähne und könnten in freier Wildbahn nicht überleben.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande (Future)
    Wann handeln - das sündhaft teure - BVET (Bundesamt für Veterinärwesen und Tierschutz) und die vielen verschiedenen Tierschutzorganisationen endlich für faire Lebensverhältnisse von sämtlichen von Menschen gehaltenen Tieren in der Schweiz?? Gross- und Raubtiere in Zirkus und kleinen ZOOs - NEIN!! STOP der Tierquälereien aus reinem Egoismus und Profitgier!!! Schweizer BürgerInnen können mit ihrem Verhalten sehr viel dazu beitragen und Verantwortung übernehmen!!
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  • Kommentar von Denise Casagrande (Future)
    Solange der Mensch das Tier einsperrt und medizinisch, chirurgisch manipuliert (Gen- und andere Veränderungen äusserlich und innerlich, Enthornung, etc aus rein egoistischen, profitgierigen, skrupellosen Motiven, solange gibt es auch keinen Respekt, keine Wertschätzung, Rücksichtnahme gegenüber den Menschen!!
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  • Kommentar von Pia Müller (PiMu)
    Das ist grossartig und höchst verdankenswert, was dies Tierschutzorganisation vollbracht hat - auch finanziell. Hoffentlich kommen diese Raumkatzen gut zurecht mit ihrer neuen Freiheit im Park, sie hätten es so verdient noch schöne Raubkatzenjahre zu geniessen ohne Angst und Quälerei.
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