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Panorama Alpabzug in Charmey: Pferd verletzt mehrere Zuschauer

Bei Feierlichkeiten in Charmey (FR) ist ein Pferd in der Menge durchgegangen. Vier Menschen wurden dabei schwer verletzt. Sie mussten von zwei Ambulanzen und zwei Helikoptern ins Spital gebracht werden.

Helfer kümmern sich um die Verletzten
Legende: Helfer kümmerten sich sofort um die Verletzten. Keystone

Beim Alpabzug im freiburgischen Charmey ereignete sich am Vormittag ein Unfall: Gemäss ersten Untersuchungsergebnissen hatte ein Pferd auf der Höhe eines Lautsprechers gescheut und sich losgerissen. Anschliessend sei es davon galoppiert.

Rega und Notdienst eilten sofort zu Hilfe

Vier Personen aus dem Kanton Wallis und Genf im Alter zwischen 14 und 53 Jahren, die auf der Strasse den Umzug fotografierten wollten, wurden vom Tier erfasst und dabei schwer verletzt. Die Rega und der Notdienst eilten sofort zu Hilfe, wie ein Fotograf der Agentur Keystone berichtete. Sie wurden von zwei Ambulanzen und zwei Helikoptern ins Spital gebracht. Das Leben der Verletzten ist jedoch nicht in Gefahr.

Ein Bauer geht mit geschmückten Kühen über eine Strasse
Legende: Jedes Jahr ziehen die Älpler mit ihren geschmückten Tieren feierlich ins Tal, um dort ihr Winter-Quartier zu beziehen. Keystone

Der Unfall ereignete sich im Zentrum von Charmey an der Hauptstrasse, wie die Freiburger Polizei bestätigte. Das Pferd konnte in der Folge von einer weiteren Person gebändigt werden. Der Umzug wurde während mehr als einer Stunde unterbrochen. Zwischen 10'000 und 12'000 Menschen nahmen am Alpabzug teil, wie der Fotograf von Keystone sagte.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von M. Ritter (M.R.)
    Das Pferd mag aus welchen Gründen auch immer durchgegangen sein, diese Leute aber waren vor anstatt hinter den Abschrankungen, Wer denkt, er müsse sich über getroffene und sinnvolle Massnahmen hinwegsetzen, um Fotos zu machen, der muss sich auch nicht wundern, wenn dann was passiert. Ich war da, also weiss ich, wovon ich rede.
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  • Kommentar von W Streuli (Wernu)
    Vielleicht haben die Kritiker hier vergessen,das auch schon Pferde ausgebüxst sind,wo kein "Umzug" der Auslöser war,wie z.B bei Kutscherbetrieben.Anyway,natürlich stimmt es mich auch traurig,das es ausgerechnet beim Veranstalter im wunderschönen Gruyerzerland passiert ist,aber ich würde da den "Ball was flacher"werfen,um da gleich den Verdacht auf Tierquälerei beim Namen zu nennen.apropo Tierschutz,ich muss wohl nicht erwähnen,wieviele Haustiere in Haushalten ein kümmerliches Dasein fristen...
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  • Kommentar von L. Leuenberger (L.L.)
    Tierquälerei pur!
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