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Panorama Amateur-Video: Polizist rettet Familie aus dem Einkaufszentrum

Der Terrorangriff auf das Westgate-Center in Kenia hat mindestens 70 Menschenleben gefordert. Neben all den tragischen Nachrichten: Es gibt auch Erfolgsmeldungen. So ist jetzt etwa das Schicksal dieser Familie geklärt – dank eines Videos.

Legende: Video Terrorangriff: Eine Familie wird aus ihrem Versteck gerettet abspielen. Laufzeit 2:30 Minuten.
Vom 25.09.2013.

Dieses Bild machte am vergangenen Wochenende die Runde. Es war eine der eindrücklichen Aufnahmen, welche die Anspannung im Einkaufszentrum von Nairobi beklemmend weiter transportierte.

Eine Mutter versteckt sich mit ihren beiden Kindern hinter einer Bartheke flach auf dem Boden liegend.
Legende: Eine Mutter versteckt sich mit ihren beiden Kindern hinter einer Bartheke (am Boden liegend). Keystone

Eine Mutter versteckt sich mit ihren Kindern hinter einer Kaffeebar. Sie stellen sich Tod. Währenddessen in dem Gebäude die Angreifer der Al-Shabaab-Miliz auf Besucher schiessen. Nur zwei Meter neben der Familie liegt ein Mann. Er wurde getroffen.

Das Schicksal der Mutter und der beiden Kinder war unklar. Das Amateur-Video zeigt nun: Sie haben den Terroranschlag überlebt.

Im Video nähert sich ein Polizist in ziviler Kleidung langsam der Familie, auf dem Boden robbend. Offenbar braucht es einige Überzeugungskraft des Mannes, die Frau zur Flucht zu ermutigen. Aber es gelingt ihm.

Ein Soldat trägt eines der Mädchen aus dem Gebäude.
Legende: Das Mädchen ist bald in Sicherheit – das Bild stammt vom Samstag. Reuters

Auf einem weiteren Foto ist zu sehen, wie das ältere der Mädchen von einem weiteren Helfer zum Ausgang gebracht wird.

Die Video-Aufnahmen sind laut Agentur am Samstag entstanden. Am Tag des Angriffs auf das Einkaufszentrum. Wer es genau aufgenommen hat, ist unklar.

1 Kommentar

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  • Kommentar von kari huber, surin
    Sosehr ich die rührende Geschichte glauben möchte - die Videoaufnahme passt nahtlos in die mehr als optimistische und extrem geschönte, wenn nicht einfach konsturierte, Berichterstattung durch die kenianischen Behörden. Ich glaube, dass so etwas hätte geschehen könen, aber nicht dokumentiert. Das ist einfach zu irreal.
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