Zum Inhalt springen
Inhalt

Panorama Amerikas Vorzeige-Familiendaddy muss vor Gericht

Bekannt wurde er als lustiger Familienvater in einer US-Sitcom. Doch in den letzten Jahren machte Bill Cosby vor allem wegen Missbrauchsvorwürfen Schlagzeilen. Nun wird er vor Gericht angehört.

Bill Cosby umringt von zwei Begleiter.
Legende: Vom einstigen Glanz ist nicht mehr viel übrig: Bill Cosby ist mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert. Imago

Mehr als 50 Frauen werfen US-Schauspieler Bill Cosby Missbrauch vor. Am Dienstag muss der 78-Jährige erstmals öffentlich vor Gericht erscheinen. Der Termin ist indes kein Prozessauftakt, sondern eine vorbereitende Anhörung. Ob Amerikas einstiger Vorzeige-Familiendaddy selbst etwas sagen wird und ob er zur Anhörung erscheint, ist noch unklar. Bis dato schwieg Cosby zu den Vorwürfen.

Bill Cosby
Legende: Als lustiger Familienvater erlangte Schauspieler Bill Cosby Berühmtheit. Imago/Archiv

Schon einmal im Gefängnis

Der Fall ist nur einer von mehreren, die Cosby derzeit am Hals hat. Der Schauspieler, welcher vor allem in den 80er-Jahren mit der Sitcom «Die Bill Cosby Show» Berühmtheit erlangte, sah sich bereits 2004 mit dem Vorwurf sexueller Nötigung konfrontiert.

Eine Frau warf Cosby vor, ihr Tabletten verabreicht und sie dann in seinem Haus sexuell belästigt zu haben. Ende 2015 wurde Cosby deswegen verhaftet und kam nur dank einer Zahlung von einer Million Dollar wieder auf freien Fuss. Käme es zum Prozess und zur Verurteilung, drohten Cosby mehrere Jahre Haft.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Lutz Bernhardt (lb)
    Wer auch immer sich nur rudimentär mit US-amerikanischer Rechtssprechung befasst hat, den befällt sofort der Verdacht, das hier ein paar - sorry - "dreckige" US-Anwälte wieder mal eine Chance zum Geldverdienen entdeckt haben. Mag sein ich liege falsch mit meiner Vermutung. Trotzdem ist die dahinterliegende Rechtpraxis ein Armutszeugnis für die USA.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen