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Geständnis im Ständerat Andrea Caroni: «Ich war Kandidat bei MusicStar»

Schlummert im Ausserrhoder Volksvertreter ein unentdecktes Gesangstalent? Während der Session macht er ein Geständnis.

Legende: Video «Andrea Caroni – ein MusicStar?» abspielen. Laufzeit 0:53 Minuten.
Vom 14.12.2016.

Längst ist die Polit- statt die Showbühne seine Welt: Der 36-jährige Andrea Caroni vertritt seit Oktober 2015 den Kanton Appenzell Ausserrhoden im Ständerat. Während der Debatte zur Strafnorm gegen Sexting – eine Motion, die die kleine Kammer am Ende ablehnte – machte er ein überraschendes Geständnis: «Ich war einmal im jugendlichen Überschwang Kandidat bei der Sendung MusicStar.»

Er sei zwar in der ersten Runde «herausgefault», schob er nach. Man habe ihn aber verpflichtet, zu unterschreiben, dass man ein Video von ihm beim Vorsingen und Vortanzen machen dürfe. Rückwirkend ist dem FDP-Politiker nicht mehr so wohl bei dem Gedanken: «Es wäre relativ peinlich, das würde irgendwann mal öffentlich.»

2 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Blatter (blatti)
    Treu dem Motto wenn ich schon nicht singen kann dann werde ich halt Politiker... Vielleicht ist ja genau das unser Problem, viele haben einfach kein Talent
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    1. Antwort von Lutz Bernhardt (lb)
      Nein, das ist doch ganz sympatisch. Wir alle versuchen immer wieder unsere Grenzen auszuloten - solange wir wirklich leben! Genau hier - in der Anerkennung dieses Bemühens - liegt ein wesentlicher Unterschied zur US-amerikanischen Unternehmer-Kultur. Dort wird nicht das "Scheitern" bestraft, sondern der "Wille zum Erfolg" belohnt. Was ich gut finde.
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