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Angst vor Krebsrückfall Christina Applegate lässt sich Eierstöcke entfernen

2008 war die Schauspielerin an Brustkrebs erkrankt. Wegen ihres erhöhten Krebsrisikos trifft sie nun Vorsorgemassnahmen.

Christina Applegate trägt ein schulterfreies, schwarzes Kleid und blickt in die Ferne.
Legende: Erblich vorbelastet Christina Applegate leidet an einer Mutation des Gens BRCA1, die das Krebsrisiko bei Frauen stark erhöht. Reuters

Die US-Schauspielerin Christina Applegate («Eine schrecklich nette Familie», «Bad Moms») hat sich einer Operation unterzogen, um einer erneuten Krebserkrankung vorzubeugen.

Sie habe sich vor zwei Wochen Eierstöcke und Eileiter entfernen lassen, sagte die 45-Jährige dem Online-Portal «Today.com». 2008 war Applegate an Brustkrebs erkrankt und liess sich vorsorglich die Brüste abnehmen.

Erhöhtes Risiko wegen Genmutation

Legende: Video «Puls»-Redaktionsleiter Gerald Tippelmann über Jolies Eingriff abspielen. Laufzeit 01:58 Minuten.
Aus Glanz & Gloria-Clip vom 24.03.2015.

«Meine Cousine ist 2008 an Eierstockkrebs gestorben. Ich konnte das bei mir verhindern», begründete Applegate ihre Entscheidung. Sie leidet an einer Mutation des Gens BRCA1, die das Krebsrisiko bei Frauen stark erhöht. Mit dem Entfernen haben sie die Kontrolle über ihr Leben übernommen. «Es ist eine Erleichterung», so Applegate.

Applegate ist nicht der erste Hollywood-Star, der diese Vorsorgemassnahme ergreift. Auch Angelina Jolie liess sich 2015 die Eierstöcke entfernen. Der Redaktionsleiter der SRF-Sendung «Puls», Gerald Tippelmann, kommentierte die Entscheidung Jolies damals als «folgerichtig».

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10 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    was die verfeinerte gendiagnose angeht :gentechnikerInnen tun so, als wüssten sie was sie tun. unser genom, das genom aller lebewesen sind über zig-tausend millionen jahren sich anpassende, sich verfeinernde ausgeklügelte systeme. wer sagt uns denn, dass ähnlich wie bei einer sichelzellänamie, es sich bei 'normabweichungen' um einen schutzeffekt handeln könnte? es ist bekannt, dass diese 'anämie' besseren schutz vor malaria bietet. die mechanistische sicht der gentechnokraten ist 17.jahrhundert.
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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    @lüthi : was sie im konkreten einzelfall sagen, da gehe ich mit ihnen einig. angst ist ein mächtiger faktor und destabilisiert unser komplexes immunsystem. die botschaften solcher nachrichten sind: die angst wird zunehmend antizipiert. frauen, die sich solchen eingriffen unterziehen werden zu vorzeigefrauen. solche eingriffe sollten die ausnahme sein erlangen aber normstatus. zunehmend, lassen sich plausible gründe finden, den körper als das mangelhafte per se ständigen korrekturen auszusetzen.
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  • Kommentar von Lüthi Rahel (Lüthi Rahel)
    Never judge a man( in diesem Fall woman) before you didnt walk a mile in his (her) shoes. Wenn man bei seinen Eltern mehrere Chemo- und andere Therapien gegen Krebserkrankungen miterlebt hat und man selber Träger des BCRA 2 Gens ist; ausserdem seine Kinder gerne aufwachsen sehen würde, sieht man das nicht als Selbstverstümmelung, sondern als Chance.
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