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Panorama Armeehelikopter versorgen die Tessiner Alpentäler

Im Süden der Schweiz türmt sich die weisse Pracht. Mit teilweise bis zu drei Metern liegt in der Region doppelt so viel Schnee wie für die Jahreszeit üblich. Verschiedene Ortschaften sind von der Umwelt abgeschnitten. Die Hilfe kommt nun aus der Luft.

Die Schweizer Alpensüdseite leidet derzeit unter den Schneemassen. Einige Tessiner Berggemeinden melden Schneehöhen weit über zwei Meter. Nach einer kurzen Verschnaufpause schneite es am Freitag wieder.

Legende: Video Valle di Peccia von Umwelt abgeschnitten abspielen. Laufzeit 2:14 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 07.02.2014.

Einzelne Gemeinden sind komplett eingeschneit. In verschiedenen Gebieten herrscht zudem grosse Lawinengefahr. Am Donnerstag hat die Schweizer Luftwaffe auf Bitten des Kantons Tessin begonnen, ab Locarno Versorgungsflüge mit Helikoptern durchzuführen.

So wurden rund 16 Tonnen Heu für die Versorgung des Viehs nach Sant'Antonio im Valle di Peccia geflogen. Zum Einsatz kamen ein Super Puma und ein Eurocopter EC635. Für die Versorgung anderer Tessiner Tälern stehen zudem zwei Super Puma und ein EC635 für Einsätze bereit, schreibt die Luftwaffe. Allerdings waren am Freitag wegen des schlechten Wetters keine Versorgungsflüge mit Super Pumas möglich.

Seit bald einer Woche ist Peccia nach einem Lawinenniedergang von der Versorgung aus dem Tal abgeschnitten. Die Schule ist geschlossen. Heute ist erstmals wieder frisches Brot und Post im Ort angekommen. Die Prognosen für die kommenden Tage sind aber nicht vielversprechend. Es wird mit weiteren Lawinenniedergängen gerechnet.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von O. Toneatti, Bern
    In strengen Wintern mit viel Schnee und grosser Kälte verhungern (krepieren) tausende von Tieren in unseren Bergen (Hirsche, Gemsen, usw), weil es zu viele Tiere dieser Sorten in der Schweiz gibt. Da kann auch eine Fünfmilliardenarmee nichts ausrichten, es sei denn, ein Sonderkommando "Tiere" trage diese armen Kreaturen ins Tal hinunter und verpflege diese mit Militärzwieback und Lindenblütentee. Zudem gibt es viele private Helikopterfirmen, die Tierfutter ins Berggebiet transportieren könnten.
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  • Kommentar von Kurt E. Müller, Zürich
    Mit dem neuen Gripen kann man scheints auch Heu für die hoch subventionierten Tierlein der notleidenden Bergbauern abwerfen. Deswegen bin ich als ewiger Zweifler jetzt doch noch für den Kauf dieser Flüügerli.
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Ein sinnvoller Dienst, für das eigene Land. Es soll auch nächste Woche noch föhnen, respektive schneien. Auf Ende Monat - so der Meteomann Kleiber heute Morgen - könnte das Wetter zur Normalität zurückkehren. Ausgerechnet dann, wenn die Fasnacht Einzug hält?
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