Aufatmen in New York: Hurrikan Joaquin dreht wohl ab

An der US-Ostküste fürchtete man sich vor dem Eintreffen des Hurrikans Joaquin. Laut neusten Prognosen bewegt er sich aber davon weg.

Der Sturm Joaquin auf einem Satellitenbild

Bildlegende: Experten vom National Hurricane Center in den USA erwarten, dass Joaquin nicht auf New York treffen wird. Keystone

An der US-amerikanischen Ostküste beobachtete man den Hurrikan Joaquin mit Sorge. So hat der Bundesstaat New Jersey am Donnerstag den Notstand ausgerufen. Gouverneur Chris Christie kündigte an, falls nötig werde er auch Evakuierungen anordnen. Im Moment befindet sich Hurrikan Joaquin über den Bahamas.

Allerdings dürfte sich der Wirbelsturm laut neusten Prognosen des National Hurricane Center nach Westen verlagern. Damit würden New York und New Jersey von Joaquin verschont bleiben. Dort waren infolge des Hurrikans Sandy vor drei Jahren über 120 Menschen gestorben.

«Eine deutliche Mehrheit der Vorhersage-Modelle sieht eine Route weiter weg von der US-Ostküste vor», teilte das National Hurricane Center mit. Dennoch könne Joaquin für Überschwemmungen in South Carolina und New England sorgen.

Auf den Bahamas hat Joaquin bislang keine Todesopfer gefordert. Allerdings habe der Sturm Bäume umgefegt, Gebäude beschädigt und einen Flughafen überflutet, teilten die Behörden mit.