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Panorama Aus für den Internet Explorer – und noch kein Name für den Neuen

Nach 20 Jahren steht der legendäre Internet Explorer vor dem Aus. Microsoft hat angekündigt, seinen Standard-Web-Browser zu ersetzen, er soll künftig nur noch in einigen Windows-Versionen für Unternehmenskunden integriert sein. Jetzt wird ein Name für den neuen Browser gesucht.

Wenn Microsoft im Sommer sein Windows 10 auf den Markt bringt, wird auf den Bildschirmen voraussichtlich das blaue «e» fehlen, das seit 20 Jahren untrennbar mit dem Betriebssystem verbunden war. Derzeit entwickelt Microsoft einen neuen Browser unter dem vorläufigen Namen «Project Spartan».

Noch unklar ist jedoch, unter welchem Namen der IE-Nachfolger im Sommer auf den Markt kommen soll. «Wir müssen das Ding benennen», wird Microsofts Marketing-Chef Chris Capossela vom Technologie-Blog «The Verge» zitiert.

Mit dem Internet Explorer hatte Microsoft nach dem Sieg über Netscape im «Browser-Krieg» einst Marktanteile weit jenseits von 80 Prozent. Danach stagnierte Microsoft aber technisch. In den jüngsten Jahren verlor der IE gegenüber Firefox und Googles Chrome an Boden.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    IE vermisse ich gar nicht. Habe eh eine Aversion zu Präpotenz und Monopol. Ins PC-Zeitalter stieg ich gerade rechtzeitig mit dem Commodore 64 bei einem Freund ein. Den ersten eigenen PC fast 10 Jahre später 1991 mit MS-WIN 3.0. Internet seit 1995. Nutze MS nur widerborstig, weil es der Grossteil der Welt auch tut. Was Internet anbelangt, seit jeher nur Netscape bis zum bitteren Ende und danach FF.
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