Australische Familie sitzt elf Tage im australischen Busch fest

Der Vater will mit seinen Söhnen ein Wochenende mit Camping verbringen. Und verirrt sich. Im 400 Quadratkilometer grossen «Expedition Nationalpark» im australischen Queensland. Dass die drei dieses Abenteuer überlebten, verdanken sie ironischerweise dem schlechten Wetter.

Landrover ist im schlammigen Boden eingesunken. Die Familie und zwei Retter stehen vor dem Wagen.

Bildlegende: In der unwirtlichen Gegend von Queensland machte auch der Landrover der Familie schlapp. Keystone

Es hätte wohl ein Weekend «unter Männern» werden sollen. So dürfte sich das zumindest der 37-jährige Vater von zwei fünf und sieben Jahre alten Söhnen aus dem australischen Queensland gedacht haben.

Nach einer Autopanne im 400 Quadratkilometer grossen «Expedition Nationalpark» verirrte sich der Vater mit seinen Söhnen, wie die Polizei berichtete.

Portrait des australischen Vaters mit seinen zwei kleinen Söhnen.

Bildlegende: Glück im Unglück: Starker Regen verhinderte, dass die Familie ihr Abenteuer mit dem Leben bezahlte. Keystone

«Das sind dort 400 Quadratkilometer sehr wildes Terrain», sagte Tom Wagner. Der Beamte hat die drei vor dem sicheren Hungertod gerettet.

Regen als Retter

Als er hörte, dass die drei vermisst wurden, habe er Kekse, Brote und Wasser besorgt und sei mit seinem Geländefahrzeug auf eigene Faust zur Suche aufgebrochen. Wagner fand nach eigenen Angaben eine Reifenspur im Lehm und kurz darauf die Familie.

Heftiger Regen dürfte den Dreien das Leben gerettet haben: Der Vater stellte nach Angaben der Polizei Plastikcontainer draussen auf, um Regenwasser zu sammeln.