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Broschüre für den Ernstfall Schweden bereitet sich auf Katastrophen vor

Kartoffeln, Pasta, Konservendosen und mindestens drei Liter Wasser pro Person und Tag: Das sollte man in Schweden nach einer neuen Regierungsbroschüre, Link öffnet in einem neuen Fenster für den Krisen- und Kriegsfall immer im Haus haben.

Entsprechende Ratschläge der Zivilschutzbehörde werden seit dieser Woche an rund 4,8 Millionen schwedische Haushalte verschickt. «Die Broschüre soll uns helfen, besser vorbereitet zu sein auf alles. Von ernsten Unfällen, extremem Wetter und IT-Attacken bis hin zu militärischen Konflikten», erklärte die Behörde. Obwohl Schweden sicherer sei als viele andere Länder, seien Sicherheit und Unabhängigkeit bedroht.

Broschüre mit dem Titel «If crisis or war comes»
Legende: Die schwedische Broschüre: «If crisis or war comes», «falls es zu Krieg oder Krisen kommt». MSB.se

Die 20-seitige Broschüre enthält nicht nur eine Checkliste mit Tipps zu Essen, Wasser, Wärme und Kommunikation, sondern auch Informationen zu Alarmsignalen und Schutzkellern. Schwedens Militär wird erklärt – und auch, dass jeder Einwohner zwischen 16 und 70 Jahren im Ernstfall zur Hilfe einbestellt werden kann.

Ähnliche Informationen hatte Schweden bereits zwischen 1943 und 1961 an die Bevölkerung verteilt. In der Schweiz gibt es keine vergleichbare Dokumente.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI (igwena ndlovu)
    Klug, die Welt steht nahe Rohstoffmangel... und dann (man graebt ja schon ueberall Startloecher) kommt es zum showdown... Dann vorbereitet zu sein bedeutet uU Ueberleben... auch wir in der CH haben ja eigentlich ein Programm, was immer vorhanden sein soll, und der Bund hat ja sogenannte Pflichtlager.... und fast alle Lebensmittelgrosshaendler und Treibstoff - Versorger haben solche zu haben und werden auch kontrolliert... war jedenfalls so als ich noch im Platzkommando .... war!
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    In Zeiten der Unruhe und Aufruhr auf der Welt, finde ich es eine gute Idee für Krisen, sollten sie eintreten... Wer weiss denn schon was auf uns zukommt in den nächsten Jahren. Eine Checkliste mit Tipps zu Essen, Wasser, Wärme und Kommunikation, sondern auch Informationen zu Alarmsignalen und Schutzkellern. Warum denn nicht? Sicherheit und Versorgung ist relativ, d.h. von bestimmten Bedingungen abhängig.
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  • Kommentar von Thomas Steiner (Thomas Steiner)
    Zwar legen Rechtspopulisten und teilweise auch rechtsexreme Parteien wie AfD oder Fidesz zu, haben teilweise auch schon fast Diktaturen indtalliert, aber die Kriegsgefahr ist trotzdem immer noch klein, solange diese Kräfte keine Überhand nehmen.
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    1. Antwort von Udo Gerschler (UG)
      So ein Quatsch,fahren sie nach Schweden und sie werden auf den wirklichen Feind hingewiesen.Das hat nicht mit Russen oder der AFD sondern liegt im Rot -Grünen und dem entstehen von No Go Areas.
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    2. Antwort von Alex Bauert (A. Bauert)
      In Schweden gibt es keine No go areas. Die Polizei hat jederzeit und überall Zugang. Es gibt allerdings Fake Videos und News, die behaupten, dass es 100 (!!!) no go areas gebe in Schweden. Kompletter Schwachsinn. Zudem ist seit Jahren keine Rot-Grüne Regierung mehr an der Macht.
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    3. Antwort von Udo Gerschler (UG)
      Was ich auf der Fahrt und in den Städten von Trelleborg über Malmö nach Göteborg gesehen und erlebt habe reicht um zu verstehen das eine nette offenen Bevölkerung mittlerweile Angst hat.
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    4. Antwort von Beatrice Mayer (signorinetta)
      Sie haben allen Ernstes die Idee, von der AfD gehe eine diktatorische Gefahr aus? Darum plädiert diese ja auch für die direkte Demokratie..
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