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Panorama Bruchlandung in Halifax – 23 Verletzte

Bei der missglückten Landung eines Airbus 320 sind etliche Passagiere verletzt worden. Die Air-Canada-Maschine soll laut Aussagen von Passagieren bei der Landung eine Stromleitung oder einen Strommasten umgerissen haben.

Legende: Video Bruchlandung in Halifax abspielen. Laufzeit 0:45 Minuten.
Vom 29.03.2015.

Ein Airbus der Gesellschaft Air Canada ist bei einer Bruchlandung auf dem Flughafen von Halifax (Nova Scotia) von der Piste abgekommen. Mindestens 23 Menschen wurden mit leichten Verletzungen in ein Spital gebracht, wie die kanadische Airline mitteilt. 18 von ihnen hätten aber schon nach wenigen Stunden wieder entlassen werden können.

Von der Piste gerutscht

Der Airbus A320 mit 133 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern war am Samstagabend (Ortszeit) in Toronto gestartet. Bei der Ankunft am frühen Sonntagmorgen auf dem Halifax International Airport sei es zu einer «harten Landung» gekommen und die Maschine von der Bahn gerutscht, sagte der Flughafensprecher. Zum Zeitpunkt der Landung herrschte dichtes Schneetreiben.

Nach zunächst nicht offiziell bestätigten Berichten riss die Maschine möglicherweise beim Anflug eine Stromleitung oder einen Strommasten um. Er habe kurz vor der Landung einen Lichtstrahl gesehen, zitierte der Fernsehsender CBC News einen Passagier. Ein zweiter Fluggast sprach von sprühenden Funken. Tatsächlich fiel auf dem Airport zum Zeitpunkt der Landung der Strom aus.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Tscho, Graz
    An alle Billigfluglinien-Verflucher: die Crew verdient dort genau gleich viel, wie bei anderen Airlines. Ebenso ist der Qualitätsstandard "Wartung" der Gleiche. Was hier anders ist, ist das Marketing (z.B. weniger Werbekosten, Prestige-Vermarktung->das macht die Mutter-Gesellschaft etc.), der Service (z.B. dienen diese Linien auch als Lückenfüller ihrer Mutter-Gesellschaft; oder es gibt hier keine Lounge in den Flüghäfen; günstigeres Essen/gar keins etc.). In etwa wie Migros-Budget vs Markenprod
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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Wer schon in dichtem Schneetreiben Auto fuhr, kann sich etwa ausmalen was es bedeutet, ein Flugzeug weich und sicher zu landen. Der Pilot kann ja nicht einfach langsamer fliegen. Das es schon wieder ein Airbus 320 war, sehe ich in der Tatsache, dass davon heute Tausende unterwegs sind. Eher stelle ich mir die Frage, ob durch den tödlichen Konkurrenzdruck und Preiskampf der Airlines, höhere Risiken bei Schlechtwetter eingegangen werden. Ich hoffe, dass mein böser Gedanke falsch ist.
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    1. Antwort von U.Haller, Bern
      T.Käppeli,man sollte einmal die Piloten zu Wort kommen lassen,wie sie bei den Billigflügen unter Druck gesetzt werden,länger arbeiten müssen und beim Lohn gedrückt werden. "s`Weggli und den Batzen "gibt es nicht,wer mehr Sicherheit will,soll bitte nicht Billigairlines unterstützen.Dass es wieder einen Airbus 320 getroffen hat,sehe ich eher als Pech.
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    2. Antwort von c.jaschko, Bern
      Es geht nur noch um die Gewinne die Jahr für Jahr verdoppelt werden müssen , ob dabei etwas auf der Strecke bleiben wird wie z.B. die Qualität ? Ja klar und wir werden viel mehr davon sehen können in der Zukunft und zwar in allen Bereichen und Lebenslagen :-) Die Kapitalismus-Schraube wir haben sehr fest angezogen , die Folgen werden kommen :-)
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    3. Antwort von Andrea Balmer, Aarau
      Kapitalismus ist gut. Doch wie alles, braucht es Regeln und Gesetze und Kontrollen um diese durchzusetzen. - Oder denkt ihr in der Sowjetunion, dem kommunistischen China, oder sozialistischen Venezuela/Kuba geht es nicht ums Geld.
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