Bruchpilot hängt 13 Stunden in Baumkrone fest

Das Ultraleichtflugzeug landete wohl am ungünstigsten aller möglichen Orte: in einem 30 Meter hohen Baum in der Nähe von Schwäbisch Gmünd. Eine Nacht lang musste der Pilot in schwindelnder Höhe ausharren, ehe er von Spezialisten gerettet werden konnte. Die Absturz-Ursache wird abgeklärt.

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Die schwierige Rettung eines Bruchpiloten

0:46 min, vom 16.8.2016

Der Pilot eines abgestürzten Ultraleichtflugzeugs hing während der ganzen Nacht für 13 Stunden in einer Baumkrone im baden-württembergischen Schwäbisch Gmünd fest. «Es geht ihm den Umständen entsprechend gut», sagte ein Sprecher der Polizei.

Der Mann wurde dennoch vorsichtshalber in eine Klinik gebracht. Warum das Ultraleichtflugzeug abstürzte, wird derzeit kriminaltechnisch abgeklärt.

Feuerwehrauto in einem Waldstück in der Nacht. Flutlichter brennen.

Bildlegende: Es sind zahlreiche Spezialisten nötig, um das Kleinflugzeug aus dem Baum zu bergen. Twitter/@swrnewsbw

Der Pilot braucht Geduld

Der Mann war am Montagabend um 20.05 Uhr in den Baum gestürzt. Die Bergung gestaltete sich in dem unwegsamen Gelände an einem Steilhang schwierig.

Rettungskräfte versuchten zunächst, das Flugzeug mit Seilen von unten zu stabilisieren. Erst am Morgen konnten sie den Mann aus seiner misslichen Lage befreien. Auch der Einsatz eines Helikopters wurde erwogen.

Das Flugzeug sollte im Laufe des Tages ebenfalls aus den Baumwipfeln geborgen werden.