Buschbrände in Australien – einige Farmer verlieren alles

Alle Jahre wieder: Im Süden von Australien wüten die Buschbrände. Allerdings: Es seien die schlimmsten Brände seit 1983, sagt der Feuerwehrchef von South Australia.

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Einige Farmer haben alles verloren

1:01 min, vom 4.1.2015

Im Süden Australiens brennt das Buschland. Dutzende Häuser und mehr als 100 Quadratkilometer Land wurden im Bundesstaat South Australia zum Raub der Flammen. Dies entspricht etwa der Fläche des Vierwaldstättersees.

Die Flammen erreichten auch die Hügel um die Millionenstadt Adelaide. Tausende verliessen ihre Häuser. «Es wäre eine katastrophale Entscheidung, zu spät zu fliehen», sagte South Australias Ministerpräsident Jay Weatherill. Auch im benachbarten Bundesstaat Victoria entfachte starker Wind immer neue Brände.

Der Feuerwehrchef von South Australia sprach von den schlimmsten Bränden in der Region seit dem Aschermittwochsfeuer 1983: Damals kamen mehr als 70 Menschen ums Leben.

Es wird befürchtet, dass die Brände in den kommenden Tagen nicht unter Kontrolle gebracht werden können. Temperaturen von etwa 40 Grad Celsius und starker Wind erschwerten den Feuerwehrmännern ihre Arbeit, sagte Feuerwehrchef Greg Nettleton.