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Nach Brexit Charme-Offensive der britischen Royals

Die britischen Royals reisen in diesem Jahr emsig durch Europa. Zurzeit ist Prinz Charles mit seiner Camilla in Italien, um Werbung für Grossbritannien zu machen.

Prinz William (34) war mit seiner Frau Kate (35) kürzlich in Paris. Doch der Trip in die Stadt der Liebe war knallharte Arbeit: Denn die beiden waren als Brexit-Botschafter unterwegs. Das wird auch ihre Rolle beim Deutschland-Besuch im kommenden Sommer sein. Das Motto der Royals lautet: keine öffentlichen Debatten über den EU-Austritt, aber Werbung für Grossbritannien.

Nächster Halt: Audienz beim Papst

Camilla steht vor einem Tisch, auf dem eine Pizza liegt. Aus Mozzarella ist darauf ihr name geformt.
Legende: Die «Pizza Camilla» Keystone

Williams Vater, Prinz Charles, tourt gleich durch mehrere Länder. Als Highlight seiner Reise gilt die Audienz mit Papst Franziskus am Dienstag.

Zunächst war aber «Dolce Vita» angesagt – zumindest für Camilla. Während Charles am Wochenende Kriegsgräber und die Erdbebenstadt Amatrice besuchte, genoss Camilla Neapel und bekam dort erst noch eine Pizza mit ihrem Namen geschenkt.

Ende März besuchten Charles und Camilla zudem Rumänien. Dabei sollen sich Staatspräsident Klaus Iohannis und der britische Thronfolger auch über den Brexit unterhalten haben. Der Inhalt des Brexit-Gesprächs blieb aber vertraulich.

Die nächste Europa-Reise eines Mitglieds des Königshofs führt Kate im Mai nach Luxemburg.

Legende: Video «Brexit: Bleiben sie Freunde?» abspielen. Laufzeit 2:14 Minuten.
Aus 10vor10 vom 31.03.2017.

11 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    "Werbung für Grossbritanien", dass sagt ja auch nichts aus. Für was wollen die werben? Um Touristen? Für die schlechte englische Küche? Wirtschaftlich gibt es neben dem Finanzplatz London ja auch nicht soviel herausragendes.
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    1. Antwort von W. Ineichen (win)
      Schlechte englische Küche? Ich ass in England 100 Mal besser als in CH-Restaurants.
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  • Kommentar von James Klausner (Harder11)
    @Räumelt: Sie vergessen, dass Rolls-Royce von BMW gerettet und gekauft wurde. Ferrari gehört zu Fiat. Die britische Autoindustrie hatte zurzeit des EU-Beitrittes nicht gerade den besten Ruf, veraltet, marode, anfällig. Entdecken sie die Analogie... Wenn die Royals die letzte Trumpfkarte des Vereinigten Königreiches sind, sieht man in London wohl bereits das Warnschild für "Sackgasse".
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  • Kommentar von Hans Ochsner (Hans Ochsner)
    Die beste Werbung für GB ist der Brexit! Gut gemacht GB. Sehr sympathisch! Ich hoffe dass noch andere Länder auf den Geschmack kommen und der zentralistische und undemokratische, dafür umso bürokratischere Moloch baldmöglichst zu Grunde geht!
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