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Consumer Electronics Show CES: Die Techbranche schaut positiv in die Zukunft

Die Corona-Pandemie hat der Technologiebranche zu einem aussergewöhnlich schnellen Aufschwung verholfen. Digitale Lösungen sind gefragt wie nie zuvor.

Die Technologiebranche erlebt eine stark gestiegene Nachfrage in fast allen Bereichen. Dementsprechend positiv ist die Stimmung an der weltweit grössten Messe für Unterhaltungselektronik, der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas – auch wenn, oder vielleicht gerade, weil die Messe dieses Jahr ausschliesslich Online stattfindet.

Das Messefeeling fehlt zwar, dafür werden die Vorträge reibungslos in die ganze Welt übertragen, Fragerunden inklusive. So demonstriert das rein digitale Forum, was gerade überall mitschwingt: Die Zukunft wird immer digitaler, ob wir das nun gutheissen oder nicht.

Der neue Megatrend: Gesund bleiben

Nie war es den Menschen so wichtig, gesund zu bleiben, wie in den vergangenen Monaten. So haben beispielsweise Fitnessgeräte für die eigenen vier Wände einen enormen Aufschwung erlebt. Aber auch das Monitoring der eigenen Gesundheit durch sogenannte Wearables wie Smartwatches oder einen neuartigen smarten Fingerring wird vielen Menschen immer wichtiger.

Auch Schweizer Tech-Firmen sind an der CES vertreten. Biospectal SA beispielsweise will mit einer App die Messung des Blutdruckes revolutionieren. Dazu reicht es, dass man den Finger auf die Kamera seines Smartphones drückt.

Digitale Hygienehelfer

Während in den vergangenen Jahren immer wieder verrückte Ideen gezeigt wurden, sind die Aussteller dieses Jahr einiges ernsthafter und viel praxisorientierter unterwegs. Keine Rede mehr von Katzenklos, die die Fäkalien analysieren, Windeln die per App melden, wenn sie voll sind oder Roboter, die WC-Rollen herbeiführen (wobei letzterer gerade in der Coronakrise durchaus eine Nachfrage befriedigen könnte).

Dafür sieht man dieses Jahr Roboter, die mit UV-Lampen Räume desinfizieren, Luftfilter und Messstationen, die alles Mögliche überwachen. Auch hier fällt ein Schweizer Start-Up auf, dass vielleicht dank der Coronakrise mit seiner Geschäftsidee den Zeitgeist trifft: Cleanmotion entwickelte einen Türgriff mit eingebautem Magnetring, der sich nach jeder Benutzung automatisch selbst reinigt.

Coronakrise als Treiber der Tech-Branche

«Wir haben digitale Transformationen in zwei Monaten gesehen, die in normalen Zeiten zwei Jahre dauern», stellte Microsoft CEO Satya Nadella bereits kurz nach dem Start der Corona-Pandemie fest. Und so wird man auch an der CES nicht müde zu betonen, dass diese Krise zumindest in der Technologiebranche auch als Chance gesehen werden kann.

SRF 1 - 14.01.2021

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Marcel Lehmann  (Mike123)
    Echter Wohlstand wird immer nur durch technologischen Wandel erzielt, wenn die Wertschöpfung dabei für jeden steigt. Alles andere ist immer nur ein Verteilen vorhandener Ressourcen. Und da wir politisch wieder in eine grün-rote Tendenz kommen, wird der Verteilungskampf vorhandener Ressourcen massiv in den Vordergrund rücken. D.h. dann schlicht und einfach jeder hat dann etwas weniger als vorher...
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  • Kommentar von Beat Stroo  (streatcom)
    Toll, was technologisch alles möglich ist.... währendem der natürliche Bezug zu sich selbst, die Natur und den Mitmenschen vor die Hunde geht. Aber hey, was soll's? Hauptsache die Börse boomt.
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  • Kommentar von Alessandro Dell  (AleDel)
    „So haben beispielsweise Fitnessgeräte für die eigenen vier Wände einen enormen Aufschwung erlebt.“
    Kumstück, wenn überall auf der Welt die Fitness-Center teils seit Monaten geschlossen sind...
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