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Panorama Das geschieht, wenn Sie im Flugzeug Witze über Ebola machen

Bombenwitze an Bord eines Flugzeugs sollte keiner reissen. Nun zeigt sich, dass auch lockere Sprüche über Ebola für ziemlich viel Wirbel sorgen können. So geschehen auf einem Flug von Philadelphia nach Punta Cana.

Legende: Video Ebola-Witz im Flugzeug (Quelle: Youtube/Patrick Narvaez) abspielen. Laufzeit 8:03 Minuten.
Vom 10.10.2014.

Ein Witz eines amerikanischen Passagiers auf dem Weg in die Dominikanische Republik sorgte für Panik an Bord. Der Passagier hatte nach der Landung in Punta Cana offenbar gerufen «Ich war in Afrika». Dies berichtet Fox News Latino.

Dieser Ausruf führte dazu, dass die Maschine über eine Stunde isoliert wurde. Mehrere Personen der Flughafen-Sicherheitsbehörde wurden in spezieller Schutzkleidung aufgeboten, um den entsprechenden Passagier zur Krankenstation des Flughafens zu begleiten.

Dort konnte einige Stunden später Entwarnung gegeben werden: Der Mann hatte kein Fieber, was normalerweise ein erstes Symptom von Ebola ist. Später teilte eine Flughafensprecherin mit, dass der Mann noch nie in Afrika war. Sein letzter Flug ausserhalb von Amerika sei eine Reise nach Europa im Jahr 2012 gewesen.

Reinigungspersonal streikt

Reinigungskräfte am New Yorker Flughafen «La Guardia» sind in den Streik getreten. Sie fürchten sich vor einer Ansteckung mit dem Ebola-Virus. Etwa 200 Mitarbeiter hätten sich geweigert, aus Afrika kommende Flugzeuge zu reinigen. Die Reinungsfirma widersprach den Vorwürfen, dass die Vorsichtsmassnahmen unzureichend seien.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Spiel mit dem Feuer ist gefährlich Herr Tobias Claren. Es gibt bei Blödeleien "Spässen" einfach rationale Grenzen. Niemand raucht beim betanken seines Autos an der Zapfstelle oder sieht mit entfachtem Streichholz nach, ob der Tank voll ist. Ebola ist z.Z. ein globales Reizthema und aus Respekt seiner Opfer, auch nicht gerade für blöde Witze geeignet. Noch weiss niemand, was daraus wird. Wehe uns, das Virus mutiert und aus Schmier, Aerosol Tröpfchenübertagung wird :-(
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  • Kommentar von Kurt E. Müller, Zürich
    Ich war auch schon in Afrika. Ist zwar schon 30 Jahre her, aber ich werde es bei meinem nächsten Flug wohl besser niemandem sagen.
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  • Kommentar von W. Helfer, Zürich
    Wie man auf dem Video sieht und hört, wussten die Passagiere wohl, dass es eine Inszenierung ist. In einem echten Verdachtsfall würde man ja wohl zuerst im Flugzeug die Temperatur messen u zuerst die Passagiere evakuieren und nicht den möglichen Kranken durch die ganzen Passagiere schleusen. Echt ein schlechter Witz. Scheint aber anzukommen.
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