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Eurovision Song Contest Das sind die grössten Schweizer Flops

«Switzerland – zero points»: Auch wenn diese Ansage längst nicht auf alle ESC-Teilnehmer zutrifft, kennt die Schweiz Niederlagen zur Genüge.

Legende: Video Schweizer ESC-Niederlagen abspielen. Laufzeit 00:40 Minuten.
Aus Glanz & Gloria-Clip vom 12.05.2017.

Es war die 61. Teilnahme der Schweiz am Eurovision Song Contest – und wieder war im Halbfinale Schluss: Am Donnerstag flog Timebelle raus. Damit steht das Trio bei Weitem nicht alleine da: In den letzten 20 Jahren waren die Erfolge der Schweiz mehr als mässig.

Rykka («The Last of Our Kind») landete im Halbfinal 2016 auf dem letzten Platz – ebenso wie ihre Vorgängerin Mélanie René 2015 (mit «Time to Shine») und Michael von der Heide 2010 (mit «Il pleut de l'or»). Tatsächlich «zero points» erhielten Gunvor Guggisberg («Lass ihn») 1998 und Piero Esteriore & The MusicStars («Celebrate!») 2004.

Auch bekannte Künstler wie DJ Bobo («Vampires Are Alive», 2007) oder die Lovebugs («Highest Hights», 2009) schafften es nicht ins Finale. Sie landeten ebenso wie Sinplus («Unbreakable», 2012) und Takasa («You and Me», 2013) immerhin nicht auf dem hintersten Rang.

Schweizer ESC-Erfolge

In den letzten zehn Jahren erreichten gerade einmal zwei Schweizer ESC-Kandidaten das Finale: 2011 Anna Rossinelli mit «In Love for a While» und 2014 Sebalter mit «Hunter of Stars». Letzterer landete am Schluss auf Platz 13, Anna Rossinelli auf dem letzten Rang.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Doris Loegel (Doris Loegel)
    Gemäss den Publikumsreaktionen vor ihrem Auftritt war Timebelle sehr beliebt und gefragt und dann nach ihrem Auftritt plötzlich das enttäuschende Aus. Was war passiert? Hier die Antwort: http://www.srf.ch/news/schweiz/bundesrat-beschliesst-ventilklausel-fuer-bulgaren-und-rumaenen. Es würde mich sehr wundern, gäbe es keinen Zusammenhang! Dieser Entscheid des Bundesrats erfolgte am Mittwoch, der Auftritt von Timebelle am Donnerstag, gemeinsam mit Bulgarien & Rumänien, und beide sind im Final!
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    1. Antwort von Willy Gruen (wgruen)
      Aha. Fernsehzuschauer in über 20 Ländern Europas haben im Halbfinale abgestimmt. Ist klar, dass beibeidenen denen die Schweizer Rumänien/Bulgarien-Klausel erste Priorität hat...
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    2. Antwort von Doris Loegel (Doris Loegel)
      Willy Gruen, mir persönlich ist das Resultat egal. Für die teilnehmenden Musiker tut's mir leid, wenn die Noten politisch vergeben werden. Die Punkte werden zu 50% via Televoting und 50% von einer Jury vergeben. Der Publikumseinfluss ist also sehr begrenzt. Zudem ist bekannt, dass v.a. die Oststaaten einander sehr unterstützen. Zudem hat sich die Schweiz in letzter Zeit europapolitisch öfters unbeliebt gemacht. Früher ging's um die Musik, heute zweifle auch ich, ob diese noch Priorität hat!
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  • Kommentar von Roger Kolly (Roger Kolly)
    Immer diese Miesmacherei. Der ESC ist eine Tradition, die in der Schweiz verwurzelt ist. Wir sind Gründernation. Statt stolz zu sein redet man alles mies und verweist auf das Geld. Nur hat der Eurovision immer noch hohe Einschaltquoten und die Ausgaben sind sehr klein, insbesondere für ein Samstagabend Programm.
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    1. Antwort von Stefan Brammertz (Politphilosoph)
      Dass die Schweiz im früheren ESC sehr erfolgreich war, ist unbestritten. Man muss jedoch in erster Linie den Eurovision Song Contest der Neuzeit (ESCN) betrachten. Fakt ist, dass unser Land den ESCN kein einziges Mal gewonnen hat und lediglich 2005 einen Platz in den Top 10 erreichte. Daneben gab es auch nur zwei Erfolge im Halbfinal. Wer kann da noch wirklich behaupten, es lohne sich überhaupt anzutreten?
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    2. Antwort von Stefan Brammertz (Politphilosoph)
      Die Übertragung für Schweizer Zuschauer könnte auch ein Privatsender übernehmen, wie es bei der Miss-Schweiz-Wahl bereits der Fall ist.
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  • Kommentar von Erich Singer (liliput)
    Ich frage mich wie lange SRF diesen Stuss noch überträgt. Die verwendeten Gelder könnten durchaus sinnvoller investiert werden.
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