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Datenleck bei Linkedin? Wieder Daten von Millionen Nutzern im Internet entdeckt

  • Im Internet wurde offenbar erneut ein grosser Datensatz mit Nutzerdaten angeboten – betroffen soll eine halbe Milliarde Nutzer sein.
  • Der Verkäufer behauptet, die Informationen stammten vom Karrierenetzwerk Linkedin, wie die Website «Cybernews» berichtete.
  • Linkedin betonte nach einer Untersuchung in der Nacht zum Freitag, es scheine sich um eine Sammlung von Daten aus verschiedenen Quellen zu handeln. Bei Linkedin seien nur öffentlich zugängliche Informationen dafür abgegriffen worden.
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Aus dem Archiv: FOKUS: Datenleck bei Facebook
Aus 10 vor 10 vom 06.04.2021.
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Grundangaben wie der vollständige Name sowie E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum oder die Stadt, in der man wohnt, dienen bei Online-Netzwerken oft dazu, Bekannte und Freunde eindeutig zu identifizieren. Sie sind meist nicht für andere Nutzer sichtbar, können aber über Computer-Schnittstellen abgeglichen werden.

Online-Kriminelle fanden allerdings immer wieder Wege, die Informationen über automatisierte Anfragen in grossem Stil abzugreifen. Die Plattformen gehen dagegen vor. Wenn die Daten aber erst einmal im Umlauf sind, ist ihre Verbreitung kaum zu stoppen.

Nach Facebook nun Linkedin

Erst vergangenes Wochenende wurden Telefonnummern und E-Mail-Adressen von 533 Millionen Facebook-Nutzern geleakt. Sie wurden dem Online-Netzwerk zufolge durch einen Missbrauch der Funktion zur Freundessuche erbeutet, bevor die Plattform im Sommer 2019 ein Schlupfloch schloss.

Der Verkäufer der angeblichen Linkedin-Daten stellte nun zunächst lediglich zwei Millionen Datensätze online und versteigert das volle Paket, wie «Cybernews» berichtete. Linkedin gehört seit 2016 zu Microsoft.

10vor10, 06.04.2021, 21.50 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Baumann  (Christian Baumann)
    Man sollte nicht nur gegen Kriminelle vorgehen, die Daten von LinkedIn klauen, sondern auch gegen HR- und Marketing Abteilungen von grossen Firmen, die die dominierende Stellung von LinkedIn und das damit verbundene Sicherheitsrisiko überhaupt erst ermöglichen, indem sie die User quasi zwingen sich auf eben dieser Plattform zu registrieren und jede Interoperabilität damit unterlaufen.
  • Kommentar von Klaus Waldeck  (Oldie)
    Der Verkäufer versteigert geklaute Daten ... aha , da sollte es doch möglich den Datendieb und dem Hehler ausfindig zu machen und zu bestrafen. Allerdings benötigt man dafür eine internationale Zusammenarbeit und Justiz die sich mit Cyberkriminalität befasst.