Zum Inhalt springen

Panorama Der wärmste Juni aller Zeiten

Seit 1880 werden Klimamessungen aufgezeichnet – und noch nie war ein Juni weltweit wärmer als der diesjährige. In der Schweiz wurde der Rekord zwar nicht gebrochen, doch auch hierzulande gab es mehrere Hitzetage. Was für Badefans eine Freude sein mag, ist für die Polarregion jedoch fatal.

Legende: Video Hitzerekord im Juni abspielen. Laufzeit 3:24 Minuten.
Aus Tagesschau vom 21.07.2015.

Der Juni 2015 war nach Messungen der US-Klimabehörde NOAA global gesehen der wärmste Juni seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880.

Die weltweite Durchschnittstemperatur über Land- und Ozeanflächen habe 0,88 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts von 15,5 Grad Celsius gelegen, teilte die Behörde mit. Damit übertreffe der Juni 2015 den gleichen Monat des Vorjahres – der bisherige Rekordhalter.

Auch in der Schweiz war der Juni 2015 um 2 bis 3 Grad wärmer als der langjährige Durchschnitt, wie SRF Meteo mitteilt. Laut Meteoschweiz war es über die ganze Schweiz gemittelt der viertwärmste Juni seit Messbeginn.

Gesamtes erstes Halbjahr ein Rekord

Auch die gesamte erste Jahreshälfte von Januar bis Juni 2015 war mit 0,85 Grad Celsius über dem Durchschnitt die weltweit wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Diesen Rekord hatte bislang die erste Jahreshälfte 2010 innegehabt.

Die Hitze liess das Eis in der Arktis weiter schmelzen. Die Eisfläche erstreckt sich noch auf 984'195 Quadratkilometer und ist damit sieben Prozent kleiner als der Durchschnittswert im Zeitraum 1981 bis 2010.

33 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rudolf R. Blaser, Aeschi
    Fachleute sind sich darin einig,dass es in derVergangenheit immer wieder Perioden gab, woPolkappen nicht mit Eis bedeckt waren,der Meeresspiegel dafür aber um 80 m höher war.Dies zu einer Zeit, wo es die Menschheit noch gar nicht gab. Folglich ist Meldung reine Panikmache,Verdrehung der Tatsachen,Leerlauf+Arbeitsbeschaffung für Studierte in höchsten Lohnklassen. Schlussendlich jedenfalls reine Abzockerei der arbeitenden Klasse durch Besteuerung und dreisten Ablasshandel durch listige Gaukler.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hans Koller, Basel
    Fakt ist, dass ein Klimawandel stattfindet. Vermutet wird, dass der Mensch daran einen grossen Anteil hat. Liebe Skeptiker, was ist denn die Konsequenz wenn der Anteil des Menschen nur gering ist? Heisst das dann wir sollen ruhig weiter die Umwelt verschmutzen und Gifte in die Atmosphäre pumpen oder wie?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von H.Müller, 4125
      Hallo, es ist die Sonne die mehr kraft erzeugt! Ab 2025 wird die Sonne 60 prozent an kraft velieren... Somit wird es automatisch kühler!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Reto v.Gunten, Thun
    Was mir noch keiner dieser Berufsskeptiker und Klimaleugner erklären konnte: Selbst wenn es keine menschengemachte Klimaerwärmung gäbe, was spricht eigentlich dagegen, weniger CO2, weniger Abgase allgemein in die Luft zu blasen, sorgsamer mit dem Planet umzugehen, die Urwälder leben zu lassen, saubere Energie zu fördern, bewusster zu konsumieren... und am Ende zu versuchen, unseren Kindern eine Erde zu hinterlassen, auf der auch sie noch leben können? Sind euch denn selbst eure Kinder egal??
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Ramon Gfeller, Bern
      Nichts. Doch eine solche Entwicklung kann nicht mit dem politischen Vorschlaghammer durchgeführt werden, sondern muss langsam wachsen (gilt weniger für die Regenwaldabholzung). Was bringen Minergiehäuser im Endeffekt der Umwelt, wenn die verwendeten Stiroporisolationen in einigen Jahren zu einem massiven Sondermüllberg führen?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen