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Panorama Der Winter kommt – die Alpenpässe schliessen

In der Zentralschweiz und im Berner Oberland werden verschiedene Alpenpässe wegen des Wintereinbruchs geschlossen. SRF Meteo rechnet mit Schnee bis ins Flachland.

Strassenschild mit Autos im Hintergrund.
Legende: Bereits seit Dienstag geschlossen: Der Sustenpass zwischen Wassen und Innertkirchen. Keystone/Archiv

Wegen des angekündigten Wetterumsturzes in den nächsten Tagen werden weitere Alpenpässe für die Winterpause geschlossen. Heute Mittwoch geht der Gotthard zu, am Donnerstag folgen Furka und Klausen. Seit Dienstag ist der Susten zwischen Wassen (UR) und Innertkirchen (BE) zu.

Der Gotthardpass zwischen Uri und dem Tessin wird um 18 Uhr gesperrt, wie die Urner Baudirektion mitteilte. Die Wintersperren am Furkapass zwischen Uri und Wallis sowie am Klausen zwischen Uri und Glarus treten tagsdarauf um 18 Uhr in Kraft.

Die drei Pässe werden aufgrund des milden Herbstwetters rund drei Wochen später geschlossen als im letzten Jahr. In den vergangenen 15 Jahren blieben sie nur einmal länger offen, nämlich 2011 bis Anfang Dezember 2011.

Regen, Schnee, Sturm und Kälte

SRF Meteo rechnet am Wochenende mit kalter Polarluft. Es erwarten uns viel Regen, Sturmböen, Schneeschauer bis ins Flachland und deutlich tiefere Temperaturen, wie SRF Meteo auf der Website schreibt.

Erwartet werden auch teils grosse Schneemengen am Alpennordhang. Da aber ein bedeutender Teil des Niederschlags noch in der milden Luft fällt, sind die Schneemengen auf 1000 bis 1500 Meter geringer. Am Sonntag erwartet SRF Meteo auch im Flachland winterliche Strassenverhältnisse. In der Nacht auf Montag könnte vielerorts Frost möglich sein.

In der Schweiz bleibt es zwar windig, bis Donnerstagabend geht es aber allgemein noch ziemlich sonnig und mild weiter. Nur am Nordrand der Schweiz ziehen immer wieder dichtere Wolken vorbei. Am Freitag kommt die kalte Luft von Norden immer näher. Der Sturm erfasst auch die Schweiz. Im Flachland muss mit Böen zwischen 70 und 100 Kilometern pro Stunde gerechnet werden, auf den Bergen sind Orkanböen bis 150 Kilometer pro Stunde möglich, örtlich könnten sie sogar noch stärker ausfallen.

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