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Panorama Die arabische Welt von Schnee bedeckt

Mit heftigen Stürmen hat der Winter in der Türkei und an der östlichen Mittelmeerküste Einzug gehalten. Istanbul und weite Teile der Türkei sind eingeschneit. Die Schulen blieben in mehreren Provinzen geschlossen.

Legende: Video «Schnee und Wind in Istanbul (unkommentiert).» abspielen. Laufzeit 0:20 Minuten.
Vom 11.12.2013.

In Istanbul mussten mehr als 20 Flüge abgesagt werden, wie türkische Medien berichteten. Die Behörden riefen dazu auf, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Im Umland steckten zahlreiche Autos in den Schneemassen fest.

Im Libanon wurden nach einem Schneesturm landesweit die Schulen geschlossen. Syrische Flüchtlinge, die im Osten des Landes leben, baten die libanesische Regierung und die UNO um Hilfe.

In Ägypten waren mehrere Strassen nach starken Regenfällen unpassierbar. Die Behörden schlossen die Mittelmeerhäfen Alexandria und Al-Dachila.

In Israel sorgten die Stürme für geschlossene Schulen, Überschwemmungen und Verkehrsstaus. Am Berg Hermon (2814 Meter) in den israelisch kontrollierten Golanhöhen schneite es sogar schon ausgiebig.

Schnee könnte es auch bald in Jerusalem, in höheren Lagen Nordisraels sowie im Westjordanland geben. In den nächsten Tagen soll das Wetter weiterhin nasskalt bleiben.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Mittelmeerraum, Türkei, Israel etc. Orte die man gewöhnlich mit Sonne, Strand und Wärme assoziiert. Ich erlebte den Bosporus in den 80-er Anfang Januar auch mal tief verschneit und Jerusalem im Dezember bei einer Affenkälte. Ungewohnte Erlebnisse, aber nichts ungewöhnliches für die Jahreszeit. Mit dem aktuellen Klimawandel hat dies wohl für einmal nichts am Hut.
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