Die «Costa Concordia» steht aufrecht

Bis jetzt ist die Bergung des vor der italienischen Insel Giglio auf einen Felsen aufgefahrenen Schiffes geglückt. Nach 19 Stunden Arbeit liegt es wieder in aufrechter Position.

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Die Bergung der «Costa Concordia» im Zeitraffer (unkommentiert)

0:59 min, vom 17.9.2013

Das Wrack des Kreuzfahrtschiffes «Costa Concordia» ist am zweiten Tag der Bergungsarbeiten in eine aufrechte Position gezogen worden. Die am Montag eingeleitete Operation sei am Dienstag um 4 Uhr erfolgreich abgeschlossen worden, sagte der Chef des italienischen Zivilschutzes, Franco Gabrielli, auf der Insel Giglio.

Die 290 Meter lange «Costa Concordia» ist so hoch ist wie ein elfstöckiges Haus. Sie war im Januar 2012 vor der Insel auf einen Felsen gefahren und gekentert, 32 Menschen starben bei dem Unglück.

Zwei Leichen wurden noch nicht geborgen und auch am Montag nicht gefunden. Die Bergungsteams hoffen, sie nach dem Aufrichten noch ausfindig zu machen. An Bord waren zur Zeit der Havarie 4229 Menschen.

Bei der Evakuierung in der Januar-Nacht 2012 gab es chaotische Szenen sowie zahlreiche Probleme und Verzögerungen. Vor Gericht in Grosseto in der Toskana steht deshalb gegenwärtig Kapitän Francesco Schettino.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • «Costa Concordia» von Felsen gehoben

    Aus Tagesschau vom 16.9.2013

    Ganz Giglio starrt wie gebannt auf die sich langsam aus dem Wasser hebende «Costa Concordia». Die schwierigste Phase der Aufrichtung ist überstanden. Dazu gehörte die Loslösung des Schiffs vom Felsen, auf dem es seitlich auflag. Einschätzungen von Philipp Zahn.