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Panorama Die längste Highspeed-Strecke der Welt

Mit dem Blitzzug auf der längsten Strecke: China verzeichnet wieder einen Rekord. Für fast 2300 km braucht der Hochgeschwindigkeitszug gerade einmal acht Stunden. Nun wurde die Strecke eingeweiht.

Eine Zugfahrt zwischen Peking und Guangzhou dauerte bisher 22 Stunden. Ab heute bricht China in eine schnellere Zukunft auf. Das Fernsehen übertrug am Mittwoch live die Abfahrt des ersten Zuges von Pekings Westbahnhof im Nordosten des Landes. Acht Stunden dauert die Fahrt nach Guangzhou im Südosten des Landes. 2298 km trennen die beiden Grossstädte.

China auf der Überholspur

Im Durchschnitt fahren die Züge mit einer Geschwindigkeit von 300 Kilometern pro Stunde, entlang der Strecke halten sie an allen grösseren Städten.

Nach Angaben der staatlichen Medien wurde absichtlich als Starttermin Maos Geburtstag am 26. Dezember gewählt. China begann erst vor fünf Jahren mit dem Ausbau seines Hochgeschwindigkeitsnetzes. Nur drei Jahre später verfügte es mit 8358 Kilometern über das grösste Netz weltweit. Bis zum Jahr 2020 soll es sich auf 16'000 Kilometer fast verdoppeln. China fährt mit Volldampf in die Zukunft.

Legende: Video Längste Highspeed-Bahnstrecke der Welt (Tagesschau, 26.12.2012) abspielen. Laufzeit 0:48 Minuten.
Vom 26.12.2012.

33 Kommentare

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  • Kommentar von Fritz Frei, Buriram
    Eine ausgezeichnete Sache. Würde allerdings in Europa kaum funktionieren, besonders nicht im vereinigten Europa (EU). China ist im Moment in einem Boom, wie wir ihn aus den frühen 70er Jahren kennen ("Hochkonjunktur"). Aber an Innovation liefert das Land bislang wenig, mit Ausnahme der Bereiche, in denen der Westen in unverzeihlicher Weise Herstellungsprozesse mit hohem Knowhow-Anteil nach Osten "ausgelagert" hat. China wird dort landen, wo Japan vor Jahrzehnten auf Grund lief.
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    1. Antwort von Rudolf R. Blaser, Aeschi
      Solange Maschinen+Werkzeuge von CN funktionstüchtig sind jedoch wegen tiefen Löhnen und günstigen Wechselkursen 10 x preiswerter als Konkurrenz wird auf Innovation verzichtet/Wechselkurs wird sich ändern und Inflation in CN erhöhen aber solange Chinesen in einem Monat soviel verdienen wie wir hier in einer Stunde bleiben Produkte weltweit unschlagbar/Mit noch 300 M Arbeitslosen aber Fleissigen wird CN unmöglich dort landen wo Japan befor es Faule, Eingebildete nicht das Fürchten lehre
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  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    China mit seinen bald 1.5 Mia Billiglöhnern, fast 1/5 der Erdbewohner unter autoritärer Diktatur, entwickelt sich trotz Status "Entwicklungsland" zu einer Grossmacht. Man kann nicht darüber hinwegsehen, dass in diesem Land die Menschlichkeit, wenn man diese Eigenschaft überhaupt noch positiv bewerten kann, eine faire und würdige Beziehung zu Tieren und die Sorge zu Natur und Umwelt auf der Strecke geblieben ist. Umso beängstigender zu wissen, dass dieses Land die ganze Welt aufkauft.
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    1. Antwort von Fritz Frei, Buriram
      Ganz so ist es nicht. Millionen vormaliger Billiglöhner haben jetzt ein anständiges bis gutes Einkommen. Viele Familien sind sehr reich geworden und bilden eine Gegenmacht zu den pro forma führenden Kommunisten. Mit Menschlichkeit steht's nicht schlechter als in der Schweiz. Nur steht eben die Familie und die Gemeinschaft weit über dem Einzelmenschen. Statt Familienstrukturen zerstört man lieber kriminelle Individuen. Und Umweltproteste haben mehr und rascher Erfolg als in Europa.
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    2. Antwort von Beppie Hermann, Bern
      Fritz Frei, nach wie vor ist freie Meinungsäusserung im Land des Lächelns folgeschwer, Erinnerungen an die Kulturrevolution od.an das Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens usf. unvergessen. China hat in den wenigen Jahrzehnten seit seiner Gründung voll und rücksichtslos auf Wirtschaftswachstum getrimmt. Das Land steht in Sachen Natur-+Umweltschutz arg im Hintertreffen. Schwermetallverseuchte Böden, arge Luft-+Gewässerverschmutzung, Abholzung>Erosion>zunehmende Verwüstung usw.
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  • Kommentar von Peter Meier, Basel
    Ich habe vor zwei Jahren in China viel davon gelesen und gesehen. Es sollen ja in Rekordzeit alle grosse Städte miteinander verbunden werden, dazu werden überall Trassees hochgezogen. Geplant ist zudem eine Anbindung von Peking nach London, chinesische Regierungsmitarbeiter verhandeln scheinbar bereits mit den osteuropäischen Ländern, das war in den Medien zu lesen. Zutrauen würde ich es der neuen grossen Weltmacht allemal.
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