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Panorama Die neue 20-Euro-Note

Nach dem 5- und 10-Euro-Schein wird auch die 20-Euro-Note ausgetauscht: Konsumenten in Euroländern können den neuen Geldschein erstmals am Mittwoch in der Hand halten. Unter UV-Licht entpuppt er sich als Kunstwerk.

Die Europäische Zentralbank (EZB) nennt die neue Serie von Euro-Noten «Europa-Serie»: Ein Porträt der mythologischen Gestalt Europa aus der Welt der griechischen Sagen – die Namensgeberin des Kontinents – ist denn auch an mehreren Stellen auf den Geldscheinen abgebildet.

Das Hauptmotiv «Zeitalter und Stile» mit architektonischen Abbildungen aus verschiedenen Epochen bleibt erhalten: Die 20-Euro-Scheine, die ab Mittwoch im Umlauf sind, repräsentieren die Gotik.

Die neuen Noten sollen schwerer zu fälschen sein. Der 20-Euro-Schein enthält zudem ein weiteres Sicherheitsmerkmal: Im Hologramm befindet sich ein sogenanntes Porträt-Fenster. Wird der Geldschein gegen das Licht gehalten, wird das Fenster durchsichtig. Das Europa-Porträt wird von beiden Seiten des Geldscheins aus sichtbar.

Zunächst sind alte und neue Noten parallel in Umlauf. Dann wollen EZB und nationale Notenbanken die alten Scheine sukzessive aus dem Verkehr ziehen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Willy Gruen (wgruen)
    Eine gute Gelegenheit, daran zu erinnern, dass der Schweizer Franken genau so überflüssig ist wie die spanische Peseta, die finnische oder die D-Mark. Das Wechselkursrisiko schadet der gesamten Volkswirtschaft und bringt keinen einzigen Vorteil. Wir spüren es täglich und wollen es trotzdem nicht glauben.
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  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    Nachdem sich der Wert des Euros schon seit längerem bald nur noch auf künstlerischer Ebene bewegt, ist es nichts als natürlich, dass man dem neuen 20er gestalterisch viel Aufmerksamkeit widmete...
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  • Kommentar von Lutz Bernhardt (lb)
    Als Informatiker kann ich anmerken, dass all diese Ansätze zur Fälschungssicherheit dilletantisch sind. Anfang der 80er Jahre war ich Zeuge der Einführung der neuen deutschen "maschinenlesbaren" und "fälschungssichen" Personalausweise. Natürlich konnte und kann man sie fälschen. Aber ein Doppel des Originals lagert in Berlin. Dadurch ist jede Fälschung sofort erkennbar. Mit der heute verfügbaren Technologie wäre das auch für Banknoten locker machbar.Oder wäre das etwas für schweizer Franken?
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