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Panorama Die Riesenwurst von Ebnat-Kappel ist wieder da

Neue Dinge ausprobieren, ausgetretene Pfade verlassen, etwas wagen: Eine Wurst hat's (unfreiwillig) getan.

Neues aus der Rubrik: Dinge, die die Welt nicht braucht – die aber Spass machen: The Wurst is back.

Anfang Februar hatten Langfinger die Werbewurst einer Metzgerei in Ebnat-Kappel (SG) mitgehen lassen. Seitdem war das 1000 Franken teure (Kunst-)Werk verschollen. Auch ein Aufruf der Polizei brachte nichts.

Auf die inneren Werte kommt's an

Nun ist die Wurst wieder aufgetaucht – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Mitarbeiter des Wasserwerks fand das Teil und zog es aus dem Wasser.

Spurlos sind die letzten acht Monate aber nicht an der Werbewurst vorbeigegangen. Statt in den altbekannten Grau- und Brauntönen kommt sie nun in grellbunten Farben daher. Sprayer hatten die Wurst «verschönert». Doch was soll's. Hauptsache, wieder zu Hause.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Herr NANNI. Eigentlich geht's gar nicht um diese "Wurst". Vielmehr metaphorisch, um das weltweit zu beobachtende Phänomen zunehmender Lust an Zerstörung aus eigenem Frust. Der fehlende Respekt vor privatem wie auch Gemeingut, wovon alle profitieren. Auch Täter. Dieses Verhalten steigert sich, wo die Hemmschwelle auch vor der Unversehrtheit von Leben keinen Halt mehr macht. Tierquälerei und physisch/psychische Gewalteinwirkung an Menschen. Schon sind wir bei Mord und Totschlag, resp. Krieg.
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    1. Antwort von Franz NANNI, Nelspruit SA
      Wie recht Du hast, lieber Thomas, aber was ich meinte ist, wenn Meldungen von Mord und Totschlage von Wurstmeldungen verdraengt wuerden.. wuerde es bedeuten, eben weniger Mord und Totschlag zu haben.. DAS war meine Botschaft (und eine Hoffnung...)
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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Erinnert an den "Big Mango" Klau von Bowen (Bundesstaat Queensland), Australien Feb. 2014. Beim Verschwinden der 7-Tonnen Polyester Mango handelte es sich offenbar um einen PR-Gag und das "Kunst"Objekt fand unbeschädigt seinen alten Standort wieder. Diese Bratwurst konnte von Hand entfernt werden. Sie aber mit Graffiti zu verunzieren und irgendwann ins Gewässer zu schmeissen, zeugt von Vandalismus und Intelligenzniveau der Zleidwerker. Meine Verachtung und ein grosses PFUI zur Zerstörungswut.
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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Ist mir echt Wurscht! aber, wenn diese Meldungen in Zukunft die Meldungen ueber Krieg, Mord und Totschlag uebertreffen... na DAS waere SUPER!
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