Die Schweiz erlebte eine Polarnacht

Die Temperaturen sind an diesem Wochenende so tief gefallen wie noch nie in diesem Winter. Auf der Glattalp, im hintersten Winkel des Muotatals (SZ), wurden in der Nacht -36 Grad gemessen. Im Flachland sankt die Temperatur auf über -12 Grad.

Rosiger Berg Calanda.

Bildlegende: Nur aufgehende Sonne wärmt die Flanken des frisch verschneiten Calanda im Kanton Graubünden. Keystone

Auch sonst war es eisig kalt: La Brévine im Neuenburger Jura wurde seinem Ruf als Kältepol der Schweiz wieder einmal gerecht: SRF Meteo registrierte hier -31,4 Grad. Buffalora beim Ofenpass erzielte -29,4 Grad, Samedan im Oberengadin meldete -27,2 Grad, Davos -20,4 Grad und Einsiedeln -18,2 Grad. Schlottern war auch im Flachland angesagt bei -12,4 Grad in Bern, -9,3 Grad in Luzern und -7,9 Grad in Basel.

Behinderungen auf der Strasse

Auf den Strassen kam es zu zahlreichen Unfällen. Im Kanton Bern starb am Samstag ein 19jähriger Autofahrer bei einer Kollision. Sein Fahrzeug war in Walkringen bei winterlichen Bedingungen auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem Lieferwagen zusammengeprallt.

Auch in Fischenthal im Kanton Zürich starb ein Mann nach einem Unfall. Er war am Sonntagmorgen von der Strasse abgekommen. Der Wagen schlug im Gelände auf und geriet in Brand. Für den Lenker kam jede Hilfe zu spät.

Die Kälte machte auch den Weichen zu schaffen. Auf der Strecke Bern-Thun kam es am Sonntagmorgen wegen einer Weichenstörung vorübergehend zu Einschränkungen beim Bahnhof Gümligen.

Weitere Informationen zum Wetter