Die Suche nach den letzten beiden Toten

Seit gut einer Woche steht das Kreuzfahrtschiff auf behelfsmässigen Plattformen vor der Insel Giglio. Vor dem letzten Schritt zum endgültigen Abwracken bleibt noch die Suche nach den letzten beiden Vermissten. Keine leichte Aufgabe für die Taucher.

Wrack der Costa Concordia.

Bildlegende: Noch immer befinden sich im Stahlskelett der Costa Concordia zwei Opfer. Reuters

Bei dem Unglück vor der Insel Giglio waren im Januar 2012 insgesamt 32 Menschen ums Leben gekommen. 30 Menschen wurden bislang aus dem Wrack geborgen. Vermisst werden noch ein indisches Crewmitglied und eine Passagierin aus Sizilien.

Die Sicherungsarbeiten am Schiff auf den behelfsmässigen Plattformen sind abgeschlossen, nun beginnt die undankbare Arbeit – die Suche nach den letzten beiden Opfern. Unterwasserroboter wurden vorgeschickt, jetzt folgen Taucher.

Die Suchexpeditionen werden sowohl ausserhalb als auch innerhalb des Wracks ausgeführt. Grosse Teile des Schiffs befinden sich auch nach der Aufrichtung noch unter Wasser.

«Es ist eine lebenswichtige Angelegenheit, den Familien die Körper der letzten beiden Opfer zurückzugeben», sagte Zivilschutzchef Franco Gabrielli im italienischen Fernsehen.