Digital ist besser, aber bitte nicht auf CD!

Die CD ist tot. Der Nachfolgerin der Vinyl-Platte war nur ein kurzes Dasein beschieden. Musik hört man heute im Netz.

Viele CDs in einem Regal.

Bildlegende: Ein Auslaufmodell: Die Compact Disc. Keystone

CDs sind für viele Schweizer passé. Das hat eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Link im Auftrag von Comparis ergeben. Nur noch neun Prozent der Bevölkerung konsumieren damit Musik.

Computer, MP3-Player, Tablets und Smartphones zusammen kommen auf einen Anteil von 32 Prozent. Das mit Abstand häufigste Gerät fürs Musikhören bleibt indes das Radio. Es wurde von 57 Prozent der Befragten genannt. Mehr als die Hälfte hört es via Internet.

Konsumieren: Ja – Zahlen: Nein

Generell nimmt das Netz beim Musikkonsum einen hohen Stellenwert ein. 60 Prozent der Befragten greifen darauf zurück. Dabei benutzen 25 Prozent einen Streaming-Dienst wie Spotify, Napster oder Simfy.

28 Prozent der Benutzer kaufen die Musik und laden sie auf den Computer. Immerhin, 45 Prozent der Befragten gaben an, für die heruntergeladenen Inhalte zu zahlen.

Allerdings zeigt sich, dass Online-Musikhörer nur sehr selten bereit sind, für die Dienstleistung auch Geld zu zahlen. So benutzen 93 Prozent Streamingdienste immer oder hauptsächlich gratis.