Dreamliner im Fadenkreuz der US-Luftfahrtbehörde

Boeings Vorzeigeflieger 787 ist erneut negativ in die Schlagzeilen geraten. Nach Bremsproblemen, Treibstoff- und Öllecks ist nun mitten im Flug eine Scheibe gerissen. Die Vorfälle beschäftigen mittlerweile nicht mehr nur die Airlines und den Hersteller.

Die Pannenserie beim Dreamliner von Boeing reisst nicht ab. Bei einer Maschine der  japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways riss während eines Fluges über Japan ein Cockpit-Fenster. Bei einem  anderen Flugzeug der Airline wurde nach der Landung zudem ein Ölleck entdeckt.

Bereits in den vergangenen Tagen war es wiederholt beim Dreamliner zu Pannen gekommen. Dabei sorgten Bremsprobleme zur Streichung einiger Flüge.

Die US-Luftfahrtbehörde will der Pannenserie bei Boeings Prestigejet nun nicht mehr länger tatenlos zusehen. Nach der mittlerweile vierten Panne in wenigen Tagen wird sie bereits an diesem Freitag ihre Ermittlungen aufnehmen.

Ungeachtet der technischen Probleme wird der Dreamliner am kommenden Montag erstmals in Zürich landen. Dafür wird die Besucherterasse bereits ab 6 Uhr geöffnet sein. Der Eintritt ist bis zum Mittag kostenlos. Ist der Flieger pünktlich, wird er 6.30 Uhr in Kloten einschweben.

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Ein Traum aus Kunststoff

3:08 min, aus 10vor10 vom 11.1.2013