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Panorama Dürres Land in Kalifornien

Im bevölkerungsreichsten Bundesstaat der USA wird das Wasser knapp und knapper. Die Felder verdorren, die Böden verstauben, und die Menschen wissen, weil der Regen ausbleibt, kaum mehr ein, noch aus.

«Es wird Dürren geben, die schlimmer sind als alles, was wir in den letzten 200 Jahren erlebt haben», sagte ein Wissenschafter für den Westen der USA voraus. Er sollte Recht behalten. Seit drei Jahren leidet der Bundesstaat Kalifornien an extremer Dürre: kaum Regen, leere Wasserreservoire, vertrocknete Felder.

Um die Ressource Wasser zu schützen, haben die Behörden nun diverse Reglementierungen erlassen. Privatgärten dürfen höchstens zwei Mal pro Woche bewässert werden. Restaurants dürfen Gästen Leitungswasser nur noch auf Anfrage hin ausschenken. Und Hotels müssen ihre Gäste fragen, ob sie ihre Bettwäsche und Handtücher einen zweiten und dritten Tag benützen wollen.

Der Staat reguliert nun aber erstmals auch den massiven Zugriff der Landbesitzer auf das Grundwasser. Das Problem: In Teilen Kaliforniens wurde so viel Grundwasser abgepumpt, dass die Bodendecke abgesunken ist.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von m.mitulla, wil
    Kalifornien ist nicht der einzige Fleck auf der Welt an dem das Wasse knapp wird. Der DOK- Film "Bottled Life" zeigt, wie unzimperlich Nestlé das globale Geschäft mit abgefülltem Wasser betreibt, derweil Millionen Menschen das Wasser buchsträblich abgegraben wird durch industrielles Abpumpen des Grundwassers. Das wird in absehbarer Zeit zu Katastrophen in bevölkerungsreichen Ländern wie Pakistan, Palästina - oder Jemen führen. Die Nestlé- Manager waschen sich die Hände im Unschuld und in Geld.
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  • Kommentar von Max Müller, Wangen
    Fast jeder hat einen Pool vor dem Haus, wieso also über Wassermangel jammern? That's the American Way of Life.
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    1. Antwort von Beppie Hermann, Bern
      Hätten Sie auch einen, so wüssten Sie, dass Privatpools nicht geleert werden. Meiner beinhaltet 60 m3 glasklares Wasser, dasselbe, das wir Ende 80er einfliessen liessen. Im Übrigen verbrauchen Poolbesitzer weniger Duschwasser, weil sie ja täglich, oft mehrmals, von Frühling bis Herbst schwimmen und tauchen gehen. Viele besitzen sogar einen Schwimmteich, den sie mit Wassertieren und solchen die zu ihrer Reproduktion Wasser benötigen, teilen.
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  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    Gegen 1/2 der Erde gilt als Trockenzone.Die Zunahme der Verwüstung durch Vergiftung,Übernutzung,-weidung des Bodens u.Entwaldung ist verheerend,betroffen alle Kontinente,auch Australien,südl.Länder Europas usf,wo man zur Bewässerung des Anbaus derart viel abpumpt,dass der Grundwasserspiegel unter den Meeresspiegel sinkt,Böden versalzen,Pflanzen sterben ab.Das hindert den H.sapiens nicht daran,sich weiter krankhaft zu vermehren,mit seinem tägl.Fleischkonsum die weltweite Rinderzucht anzukurbeln.
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