Zum Inhalt springen

Ehre für einen Begriff #metoo ist das Deutschschweizer Wort des Jahres

Frau tippt Metoo auf Handy.
Legende: Fand im Zuge der Affäre Weinstein innert Tagen den Weg von Hollywood in die ganze Welt: #metoo. Keystone
  • #metoo hat sich in wenigen Wochen so schnell und weit verbreitet wie im ganzen Jahr kein anderer Begriff.
  • Darum hat es die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zum Deutschschweizer Wort des Jahres gekürt.
  • Das Westschweizer Wort des Jahres ist harcèlement (Belästigung).

Auf den zweiten Rang der wichtigsten Wörter des Jahres kam in der Deutschschweiz weglachen und in der Romandie congé paternité (Vaterschaftsurlaub). Auf dem dritten Platz steht dies- und jenseits der Saane derselbe Begriff: influencer und influenceur/influenceuse.

Zur Wahl nutzten Forschende der ZHAW die grösste Textdatenbank der Schweiz und das Sprachgefühl einer Fach-Jury.

Das Schweizer Wort des Jahres wird seit 2003 – ausschliesslich in Deutsch – ermittelt. Nun erfolgte die Wahl zum ersten Mal mehrsprachig, forschungsbasiert und interaktiv. Dieses Jahr kommt erstmals Französisch dazu, 2018 dann Italienisch und 2019 Rätoromanisch.

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.