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Panorama Eine Jacht, drei Briten und 1000 Kilo Kokain

Drei Briten schippern über den Atlantik Richtung England – mit Kokain im Wert von 125 Millionen Euro an Bord. In einer stockdunklen Nacht kann die irische Marine die Schmuggler samt Ware festsetzen.

Ein Militärschiff fährt hinter einer Yacht auf dem offenen Meer
Legende: Das Schiff der irischen Marine verfolgt die Jacht mit der Kokainfracht an Bord. Keystone

Eine Tonne Kokain im geschätzten Wert von 125 Millionen Euro hat die irische Marine an Bord einer Jacht entdeckt.

Drei Männer im Alter von 70, 35 und 28 Jahren hatten die «Makayabella» mit der teuren Fracht quer über den Atlantik gesteuert, wie die irische Polizei bekanntgab. Aus Platzgründen musste die Crew sogar auf den Rauschgift-Päckchen sitzen. Sie wurde in einem Einsatz in der Nacht zum Dienstag rund 370 Kilometer vor der Südküste Irlands festgenommen.

Beliebte Schmuggelroute

Die drei waren in Venezuela in See gestochen. Sie stammen aus der nordenglischen Region West Yorkshire. Dort wurden im Zusammenhang mit dem Drogenfund zwei weitere Männer im Alter von 45 und 47 Jahren festgenommen. Nach einem sechsten Verdächtigen sucht die Polizei.

Auf dem Meer südwestlich von Irland werden immer wieder Schmuggler gefasst, die Drogen aus Südamerika oder Afrika nach Europa bringen wollen. 2007 hatten die Einsatzkräfte eine Rekordmenge Kokain im Wert von 440 Millionen Euro beschlagnahmt.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas koller, Basel
    Dieses Bild sieht lustig aus dieses riesige Schiff hinter einem Segelboot.
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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Die Drogenpolitik (Drogenkrieg) der Amis darf als gescheitert betrachtet werden und bringt in Lateinamerika mehr Schaden als Drogenabhängige. Die gibt's dabei eh und werden mit Aussicht auf drakonische Strafen kaum geschmälert. Drogen mit Segelbooten gen Norden (USA) zu schmuggeln ist "Schnee" von gestern. Diese werden von den Küstenwachen zu häufig aufgebracht. Die Profis nutzen U-Boote. Noch ein Link zu EU-Schmuggel: http://www.yacht.de/panorama/news/drogenschmuggler-verurteilt/a90601.html
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  • Kommentar von michael fischbacher, nidau
    Die Gringos sind sicherlich schon in Venezuela aufgefallen, da es sich ja um eine nicht ganz geringfügige Menge handelte! Am Ende noch vom eigenen Verkäufer, gegen eine kleine Gefälligkeit seitens der Venezolanischen Justiz, verpfiffen worden. Seevölkerrechtlichen Streitigkeiten im Anmarsch? ;) Bei 270 Km. befanden sie sich noch in der "Ausschliesslichen Wirtschaftszone" = sehr wenig Hoheitliche Befugnisse! Bei 44 Km. wäre es die "Anschlusszone" und der Fall wäre juristisch 100% sicher
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    1. Antwort von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
      Das waren Briten, keine Gringos, Herr Michael Fischbacher. Etymologisch nicht belegt, soll es der amerikanischen Soldaten im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg (1846 bis 48) beziehungsweise auf die Uniformen bezugnehmende Betitelung in Mexiko, „Greens go home“ oder vereinfacht „Green go“ zurückgehen. Ist eben "Spanglish" ;-) Hab Ihnen ein Like bezüglich Seerecht gegeben. Bei Drogen, scheint dies ausgehebelt, schon eher Piraterie :-(
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