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Panorama Eklat in der «Arena»

Dieter Freiburghaus, Europarechtler, sitzt am Experten-Pult in der «Arena». Er will eine Frage von Moderator Jonas Projer beantworten. Doch FDP-Präsident Philipp Müller redet dazwischen, greift Freiburghaus an. Da reisst dem Experten der Geduldsfaden: Er geht – kommt aber kurz darauf wieder zurück.

Legende: Video Dieter Freiburghaus' Abgang in der «Arena» abspielen. Laufzeit 1:03 Minuten.
Aus News-Clip vom 04.03.2016.

Heisse Köpfe in der «Arena»: Es geht um das Verhältnis der Schweiz zur EU. Sowie zum Entscheid des Bundesrats, eine einseitige Schutzklausel einzuführen, um die Zuwanderung zu steuern.

Der Europarechtler Dieter Freiburghaus findet, ob der Definition der Schutzklausel lache man über die Schweiz. FDP-Präsident Philipp Müller sagt zu ihm: «Was Sie hier erzählen. Ich staune nur noch.»

Darauf steht der Experte auf und verlässt die «Arena». Der Grund: Freiburghaus war laut Jonas Projer frustriert über die Aussagen einiger Diskussionsteilnehmer.

Projer zur SRF News: «Das war ein sehr aussergewöhnlicher Moment. Ich habe mich riesig gefreut, dass Dieter Freiburghaus wieder zurück kam ins Studio – und mitdiskutierte. Wir brauchen eine Europadebatte, in der heftig gestritten wird, aber alle mitreden.»

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92 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Herrn Prof. Dieter Freiburghaus wird in die Fernsehgeschichte eingehen und uns allen in Erinnerung bleiben. Sein Expertenwissen indessen vermag weit weniger zu Ueberzeugen. Da gibt es ernsthafte Lücken & Bedenken. - Muss man zuerst eine Schieflage haben um letztlich darauf zu reagieren? Wäre es nicht sinnvoller diese Schieflage à priori zu vermeiden und gar nicht erst entstehen lassen? Mir scheint so sollte eigentlich die Politik laufen.
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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Man kann F Kleiner heute tatsächlich wählen. Und das ist auch gut so. Sie jung, vorwärtsgewandt & von noch unbelasteter & noch nicht getätigter & erlebter Lebenserfahrung, absolut im Trend der Politik. Anders kann ich mir ihre Aeusserungen nicht erklären. Für andere, ist Sie nur ein "rotes Tuch", für mich aber ist sie der höchste Ausdruck jugendlicher Unbeholfenheit gepaart mit ideologischen Verhaltensstrukturen. - Ach ja auch andere Schweizer können renitent sein, wie Freiburghaus es zeigte.
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  • Kommentar von D. Schmidel (D. Schmidel)
    Freiburghaus hat mühe damit, dass Recht und Rechtsstaatlichkeit ein gesellschaftlicher Prozess ist. Im Innersten hat er eine Unschärfenrelation zum Recht. Das macht ihm zu schaffen.
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