Ende im Kampf gegen die Flammen in Sicht

Nach tagelangem Einsatz hat die Feuerwehr im Norden Kaliforniens einen grossen Teil der Buschbrände eingedämmt. Das berichten lokale Medien. Seit Ende Juli hatten sich die Flammen auf fast 300 Quadratkilometern ausgebreitet und dabei 43 Häuser zerstört.

Aufatmen in Kalifornien: Nach tagelangem Grosseinsatz gewinnt die Feuerwehr Oberhand über ein verheerendes Buschfeuer im Norden Kaliforniens. Das sogenannte Rocky Fire im Raum Clear Lake war am Samstagabend zu 70 Prozent eingedämmt, wie der «San Francisco Chronicle» berichtete.

Ein Feuerwehrmann stochert mit einer Hacke in einem Glutnest herum.

Bildlegende: Um die Waldbrände zu bekämpfen waren zeitweise 3600 Feuerwehrleute im Einsatz. Reuters

Zuletzt kam das Wetter der Feuerwehr zur Hilfe. Leichter Regen am Freitag brachte den Durchbruch.

Unterdessen kam in der Region Lake Tahoe ein Feuerwehrmann bei der Bekämpfung eines neuen Brandes ums Leben. Wie der Lokalsender KTVN berichtete, wurde er am Samstag von einem umstürzenden Baum erschlagen.

Zwei Hauptverkehrsstrassen in der Region sind nach längeren Sperrungen wieder befahrbar. Auch konnten Hunderte vor den Flammen geflüchtete Anwohner in ihre Häuser zurückzukehren.

Seit Ende Juli hatte sich der Brand über eine Fläche von mehr als 280 Quadratkilometern ausgebreitet. 43 Häuser wurden zerstört. Zeitweise waren 3600 Feuerwehrleute im Einsatz.

Extreme Dürre und Blitzeinschläge entfachen in Kalifornien seit Wochen immer wieder neue Feuer – und die hochsommerliche Brandsaison ist noch lange nicht vorbei.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Waldbrände in Kalifornien

    Aus Tagesschau vom 5.8.2015

    In Kalifornien brennen seit Tagen 27 unkontrollierbare Waldbrände. Der Grösste, Rocky Fire genannt, befindet sich im Norden von San Francisco und hat sich bereits auf etwa 262 Quadratkilometer ausgebreitet.